Delegiertenversammlung: Polizisten wollen nicht länger Opfer sein

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DelegiertenversammlungPolizisten wollen nicht länger Opfer sein

Unterbestände, regelmässige Wochenend-Einsätze wegen Fussball- oder Eishockey-Spielen, zunehmende Gewalt: Polizei-Beamte wollen nicht länger die Prügelknaben sein.

Am Donnerstag und Freitag treffen sich Schweizer Polizisten und Polizistinnen in Luzern, um die Missstände in ihrem Berufsstand zu bekämpfen.

Auch Defizite bei der Überstundenregelung und keine flexiblen Pensionierungsmöglichkeiten würden zu den Gründen zählen, wieso der Polizei-Beruf zurzeit wenig attraktiv scheine, teilte der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB am Donnerstag zur Eröffnung der 90. Delegiertenversammlung in Luzern mit.

240 Delegierte

Deshalb diskutieren nun 240 Polizistinnen und Polizisten als Delegierte ihrer Sektionen aus der ganzen Schweiz diese Missstände und suchen nach Verbesserungsvorschlägen. Zum Abschluss der DV soll am Freitagnachmittag eine Resolution verabschiedet werden.

Der VSPB setzt sich für die beruflichen Interessen der Polizisten in der Schweiz ein. In 69 Sektionen sind über 23 000 Mitglieder im VSPB organisiert und knapp 95 Prozent der im Service Public angestellten Polizistinnen und Polizisten.

(sda)

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