Aktualisiert 14.06.2005 15:38

Polizistin bespuckt - drei Tage Gefängnis

Ein 34-jähriger Mann, der im März eine Zürcher Stadtpolizistin bespuckte, ist mit drei Tagen Gefängnis bestraft worden.

Die Stapo ist zufrieden mit dem Urteil, da Spuckattacken gegen Beamte keine Seltenheit mehr sind. Gewalt und Drohungen gegen Behörden und Beamten nehmen seit Jahren zu: Allein in Zürich sei die Zahl von 83 Fällen im Jahr 2000 auf 291 Fälle im Jahr 2004 angestiegen, wie die Stadtpolizei am Dienstag in einem Communiqué schreibt.

Deshalb sei man froh über das Urteil: Die Polizei sehe sich darin bestätigt, Drohungen, Tätlichkeiten und Gewaltausbrüche jeglicher Art gegen im Einsatz stehende, korrekt handelnde Mitarbeitende weiterhin konsequent zur Anzeige zu bringen.

Im jüngsten Fall wurde eine zivil gekleidete Mitarbeiterin der Stadtpolizei bespuckt, als sie dabei war, einen Bussenzettel für einen im Halteverbot geparkten Personenwagen auszustellen. Der Mann, der weder Lenker noch Besitzer des Autos war, habe sie dabei beobachtet und danach beschimpft sowie bespuckt.

(sda)

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