Frauenfeld - Polizistinnen befreien eingeklemmte Ziegen
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FrauenfeldPolizistinnen befreien eingeklemmte Ziegen

Mehrere Ziegen sind am Samstag aus ihrem Gehege ausgebüxt. Drei Tiere gerieten zwischen einen Zaun und grosse Silage-Ballen. Die Polizei konnte die Ziegen retten.

von
Michel Eggimann
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Drei eingeklemmte Ziegen mussten zwischen einem Zaun und grossen Silage-Ballen befreit werden.

Drei eingeklemmte Ziegen mussten zwischen einem Zaun und grossen Silage-Ballen befreit werden.

Kapo TG
Eine Polizistin konnte zu den Tieren gelangen und sie zurücktreiben.

Eine Polizistin konnte zu den Tieren gelangen und sie zurücktreiben.

Kapo TG
In einem Facebook-Post schreibt die Polizei: «Wenn man vor lauter Gwunder die Nase überall reinstreckt, kann es auch mal ungemütlich werden.»

In einem Facebook-Post schreibt die Polizei: «Wenn man vor lauter Gwunder die Nase überall reinstreckt, kann es auch mal ungemütlich werden.»

Kapo TG

Darum gehts

  • In Frauenfeld sind am Wochenende mehrere Ziegen aus ihrem Gehege entlaufen.

  • Drei Tiere musste die Polizei aus einer misslichen Lage befreien.

  • Sie gerieten zwischen einen hohen Zaun und grosse Silage-Ballen.

  • Die Rettungsaktion gelang «mittels gutem Zureden und etwas Rodeo».

«Wenn man vor lauter Gwunder die Nase überall reinstreckt, kann es auch mal ungemütlich werden», so die Kantonspolizei Thurgau in einem aktuellen Facebook-Post. Diese Erfahrung mussten am Samstagnachmittag drei Ziegen in Frauenfeld machen. Zusammen mit weiteren Artsgenossen sind sie aus ihrem Gehege ausgebüxt. «Wie das genau passieren konnte, wissen wir nicht», sagt Daniel Meili, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau.

Die ausgebüxten Tiere wurden dann der Polizei gemeldet. Zwei Polizistinnen seien daraufhin ausgerückt. Drei Ziegen fanden sie eingeklemmt zwischen einem hohen Zaun und grossen Silage-Ballen vor. Für die Befreiung sei Improvisation gefragt gewesen, meint Meili. Er erklärt: «Eine der Polizistinnen ist über den Zaun geklettert und gelangte auf diese Weise zu den Ziegen in der misslichen Lage. Zwischen den Ballen und dem Zaun ist es sehr eng gewesen.» Von dort aus konnte die Polizistin die Tiere motivieren, sich zu befreien. «Meine Kollegin konnte die Tiere am Halsband nehmen und sie zurücktreiben.» Gegenüber den Polizistinnen hätten die Ziegen «überhaupt nichts zu meckern» gehabt und sich «mittels gutem Zureden und etwas Rodeo» befreien lassen.

Anschliessend sei der Besitzer der Tiere zum Ort gekommen. Das Gehege konnte wieder gerichtet und die Tiere zurückgeführt werden. Die Ziegen seien «bei ihrer Entdeckungsreise» unverletzt geblieben, so Meili.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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