Aktualisiert 10.01.2016 11:09

Swiss AwardsPolo Hofer ist Schweizer des Jahres

Bei den Swiss Awards im Zürcher Hallenstadion wurde Polo Hofer zum 14. und letzten Schweizer des Jahres 2015 gewählt.

von
ofi
Bei den letzten Swiss Awards wird er der 14. und letzte Schweizer des Jahres: Mundart-Rocker Polo Hofer. (Archivbild)

Bei den letzten Swiss Awards wird er der 14. und letzte Schweizer des Jahres: Mundart-Rocker Polo Hofer. (Archivbild)

Die Schweizer Bevölkerung hat Polo Hofer zum letzten Schweizer des Jahres gewählt. Schauspieler Bruno Ganz erhielt den Lifetime Award für sein Lebenswerk. Dazu wurden in fünf weiteren Kategorien Gewinner erkoren.

Im Bereich Politik gewann Christine Bär-Zehnder. Ihre Gemeinde Riggisberg im Kanton Bern hatte sich als einzige auf einen Aufruf des Kantons gemeldet, der nach Unterkünften für Asylbewerber suchte. Der Preis in der Kategorie Wirtschaft geht an Bruno Guissani, Gastgeber der TEDGlobal-Konferenz und der TED-Konferenz in der Schweiz.

In der Kategorie Show gewinnt Nick Beyeler den Swiss Award. Beyeler war 2002 Aerobic Weltmeister, gehörte zum Showprogramm der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Peking und hat im letzten Jahr zusammen mit dem Regisseur James Cameron eine Show für den Cirque du Soleil entwickelt.

Der Kultur-Preis bei den Swiss Awards holt der Regisseur Xavier Koller, dessen aktuellster Film Schellen-Ursli derzeit die Schweizer Kinosäle füllt. Der Preis in der Kategorie Gesellschaft geht an Katrin Hagen, die seit 2011 zwei orthopädisches Medical Camps führt. Diese Camps sind für die Patienten kostenlos.

Alle Schweizer des Jahres:

2015: Musiker Polo Hofer

2014: Bundesrat Didier Burkhalter

2013: Tennisprofi Stanislas Wawrinka

2012: Langläufer Dario Cologna

2011: Skirennfahrer Didier Cuche

2010: Krankenschwester Marianne Kaufmann und Arzt Rolf Maibach

2009: Herzchirurg René Prêtre

2008: Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf

2007: Schwingerkönig Jörg Abderhalden

2006: Fussballnationaltrainer Köbi Kuhn

2005: Formel-1-Rennstallbesitzer Peter Sauber

2004: Entwicklungshelferin Lotti Latrous

2003: Tennisprofi Roger Federer

2002: Kinderarzt Beat Richner (ofi/sda)

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