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Pool-Party im Puff – nackte Haut aber nicht erwünscht

Party im Puff: Das Freubad vermietet seinen Poolbereich an einen Event-Veranstalter. Trotz der ungewohnten Location sollen sich die Gäste aber züchtig verhalten – Nacktbaden ist tabu.

«Wir wollten unseren Gästen etwas ganz Besonderes bieten», sagt Thomas Probst vom Solothurner Party-Label Crashkidz. «Die Poolanlage des Freubads ist geradezu ideal.» Rund 1000 Personen sollen sich am 8. September im und ums Schwimmbecken des Bordells tummeln. Im Zentrum steht dann nicht Sex, sondern Sommer- und Surfersound. Damit sich die Party-People nicht doch vom Ambiente des Erotiktempels verführen lassen, gibt es klare Spielregeln: Badeshorts und Bikinis sind erwünscht, Nacktbaden bleibt verboten.

«So mancher dürfte wohl aus reiner Neugier vorbeikommen», sagt Probst. «Das Feedback ist jedenfalls überwältigend – die Leute schauen sich im Internet Bilder der Location an und sind begeistert.»

Freubad-Chef Thomas Leuenberger nutzt die Riesen-Fete denn auch als geschickte PR-Aktion: «So können wir unserem Betrieb auf eine etwas andere Art Bekanntheit verschaffen.» Zu einem neuen Standbein sollen die Puff-Sausen nicht werden. Leuenberger: «Unser Kerngeschäft läuft sehr gut.» Selbst am Party-Tag bleiben der Wellness-Bereich sowie das Pärchenland für Sexhungrige offen. Den Eintritt gibts dann aber zum halben Preis.

Raffaela Moresi

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