Pop-Business: Manchmal kommen sie wieder
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Pop-Business: Manchmal kommen sie wieder

No Doubt basteln im Geheimen an einem neuen Album und die Backstreet Boys wollen's auch noch mal wissen. The Police sind wieder auf Tour, die Spice Girls streichen Millionengagen ein: Wiedervereinigungen liegen voll im Trend.

Comeback ist das Stichwort: Fehlt den Pop- und Rockstars das Geld oder der Ruhm? Weggelobte wie vermisste Musiker tauchen wieder aus der Versenkung auf. In Los Angeles nehmen beispielsweise No Doubt klammheimlich einen neuen Longplayer auf. Nachdem sich Frontfrau Gwen Stefani 2004 alleine auf Tour gewagt hatte, können sich die Fans jetzt wieder auf die ganze Band freuen. Geduld tut jedoch Not: Ihr sechstes Album erscheint wohl erst im Herbst 2008.

Auch die Backstreet Boys («As Long as You Love Me») werkeln nach rund zwei Jahren Auszeit an ihrem sechsten Studioalbum. Ein Band-Sprecher kündigte die Veröffentlichung für Oktober an. Kevin Richardson, der die Combo 2006 verliess, ist aber nicht mit A.J., Nick und Co am Start.

Sogar die Altrocker von Led Zeppelin wollen es noch mal wissen. Vorerst ist ein einmaliges Konzert geplant: Für einen Auftritt zum Gedenken an den legendären Plattenboss Ahmet Ertegun wollen Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones nun noch einmal mit Bonhams Sohn Jason spielen. Dem Onlinedienst «WENN» sagte ein Insider: «Page, Plant und Jones haben zugestimmt und warten nur noch auf ein konkretes Datum». Und wenn es keinen Streit gibt, wäre sogar noch eine Tournee möglich.

The Police touren derweil fleissig durch die Lande, die Rolling Stones weigern sich weiter, alt zu werden und die Spice Girls verdienen für ihre Re-Union 25 Millionen Franken pro Nase: Das Musikbusiness hat einen neuen Trend.

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