«The Fog – Nebel des Grauens»: Popcorn-Gruselstreifen für einen verregneten Samstag
Aktualisiert

«The Fog – Nebel des Grauens»Popcorn-Gruselstreifen für einen verregneten Samstag

«The Fog» ist nach «The Texas Chainsaw Massacre», «Dawn of the Dead» und «The Hills Have Eyes» eine weitere Neuverfilmung eines Genreklassikers. Wie bei diesen Filmen unterscheidet sich die Story des Remakes nicht gross vom Original.

Zum Inhalt: 100 Jahre sind vergangen, als vor der kleinen nordkalifornischen Küstenstadt Antonio Bay ein Schiff mit Leprakranken in einer Nebelbank unterging, nachdem es von den Dorfbewohnern absichtlich in die Klippen gelenkt wurde. Jetzt nebelts erneut, und die Geister der Emordeten wollen an den Nachfahren der Gründerväter Rache nehmen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Neuauflage von John Carpenters Grusel-Klassiker aus dem Jahr 1980 kommt nicht an das Original heran. Die Opfer und die Reihenfolge ihres Todes erschliessen sich nach kürzester Zeit auch dem Horror-unerfahrenen Teil des Publikums. Die inflationär eingesetzten Schockeffekte kommen öfter durch zu laute und zu plötzlich einsetzende Musik zustande als durch intelligente Schnitte.

Fazit: Fans des Carpenter-Originals dürften vom Remake enttäuscht sein – als Popcorn-Gruselstreifen an einem verregneten Samstagabend taugt der Film aber alleweil.

Philippe Zweifel

Deine Meinung