Schrank-Affäre: Porno-Star verteidigt Charlie Sheen
Aktualisiert

Schrank-AffärePorno-Star verteidigt Charlie Sheen

Schauspieler Charlie Sheen soll im Drogenrausch eine Prostituierte gefangen gehalten haben. Jetzt bekommt er ausgerechnet von einem Porno-Star Rückendeckung.

Letzte Woche machte der Seriendarsteller («Two and a Half Men») durch seinen Hotel-Ausraster Schlagzeilen. Der 45-Jährige soll angeblich das Callgirl Christina Walsh (22) des Diebstahls beschuldigt und im Schrank eingesperrt haben, während er seine Hotelsuite im Drogen- und Alkoholrausch auf den Kopf stellte.

Walsh (ihr Künstlername lautet Capri Anderson) unterstellt dem Star nun Freiheitsberaubung. Berufskollegin Tabitha Stevens zeichnet ein ganz anderes Bild von dem Skandalschauspieler, den sie während der späten 1990er kennenlernte. «Er ist einer der fürsorglichsten, aufrichtigsten Menschen, die ich kenne», gibt das Porno-Starlet auf RadarOnline.com preis und enthüllt weiter, dass sie zunächst zwar für die gemeinsamen Stunden mit Sheen bezahlt wurde, jedoch schnell eine enge Freundschaft mit ihm schloss. «Er hat gerne Sex; er bezahlt gerne für Sex. Und leider können manche Leute, mit denen er sich einlässt, nicht ihren Mund halten», erklärt die 40-Jährige mit deutlichem Bezug auf Walsh, die Sheen ausserdem unterstellt, ihr 12 000 US-Dollar für ihre Dienste schuldig zu sein.

Dass der Hollywood-Star gerne die Nächte durchzecht will Stevens derweil nicht bestreiten, betont aber: «Er ist sehr respektvoll. Er ist dabei nicht aufdringlich und zwingt niemanden dazu, mit ihm zu feiern.»

Auch Sheens Verhalten am vergangenen Montag, 25. Oktober, rechtfertige sie nicht, stellt jedoch ihre Sicht der Dinge klar: «Wenn man auf Drogen und Alkohol ist, verändert dich das. Ich kann verstehen, warum sie nervös wurde, ich habe diese Seite auch schon an ihm gesehen, aber er hätte ihr nichts angetan und sie kennt ihn einfach nicht gut genug, um zu wissen, dass er niemandem etwas antun würde.»

Er schlug auch seine Frau

Trotz löblicher Worte glaubt Stevens, dass Sheen Hilfe hinsichtlich seiner Drogen- und Alkoholprobleme brauche – «aber es macht mich traurig, dass all diese Leute plötzlich auftauchen und ihn schlecht machen. Er ist ein wundervoller Mensch und ein toller Kerl», so Stevens.

Vor seiner Randale in dem New Yorker Nobelhotel The Plaza sorgte Sheen auch schon Ende letzten Jahres für Furore, als er seine Frau Brooke Mueller, mit der er die 20 Monate alten Zwillinge Bob und Max grosszieht, tätlich angriff. Im August bekannte er sich der Tat schuldig und wurde unter anderem zu 30 Tagen Entzug verurteilt, den er erst vor wenigen Wochen abschloss. Ausserdem bekam er eine dreimonatige Bewährungsstrafe und musste 36 Stunden an einer Beratung über häusliche Gewalt teilnehmen. (bang)

Deine Meinung