Aktualisiert 30.05.2006 11:47

Pornografie: Immer mehr Surferinnen

Einer englischen Studie zufolge besuchen inzwischen rund 1,4 Millionen Britinnen regelmässig Webseiten mit pornographischem Inhalt - und der Trend hält an.

Die von der britischen Zeitung «Independent» in Auftrag gegebenen Studie kommt zum Schluss, dass rund 25 Prozent aller Web-Surfer regelmässig Sexseiten aufrufen. Zurzeit sind es noch hauptsächlich die Männer, die Web-Pornografie nutzen. Doch glaubt man der Studie, die von sich selbst behauptet, repräsentativ zu sein, sind es die Frauen, welche die Statistik ganz besonders vorantreiben. So sei die Zahl der britischen Porno-Surferinnen in den letzten 12 Monaten um satte 30 Prozent auf 1,4 Millionen gestiegen.

Eheberater sehen sich immer öfter mit Problemen konfrontiert, die durch Internet-Pornographie verursacht worden seien. In rund 40 Prozent der Fälle sei der Konsum von Schmuddelseiten mitverantwortlich für die eheliche Krise. So würden aus sexfaulen Pornosurfern welche, die gleich ganz auf Intimitäten mit der Partnerin verzichten.

Noch nie war Hardcore-Pornografie im Internet so leicht verfügbar wie heute. Schätzungen zufolge setzen die Betreiber kommerzieller pornographischer Webseiten unglaubliche 45 Milliarden Franken im Jahr um.

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