Sicherheit: Pornos statt Clips von Justin Bieber
Aktualisiert

SicherheitPornos statt Clips von Justin Bieber

Hacker haben eine Lücke von YouTube ausgenutzt und Besucher des Videoportals unter anderem auf Erotikseiten umgeleitet.

von
hst
4Chan: Mitglieder des Forum haben YouTube geknackt.

4Chan: Mitglieder des Forum haben YouTube geknackt.

Wie thenextweb.com berichtet, haben unter anderem Mitglieder des Forums 4chan einen Fehler in YouTubes Kommentarfunktion ausgenutzt und Beiträge mit HMTL-Code versehen, der im Browser des Nutzers ausgeführt wurde: User bekamen vermeintlich lustige Pop-ups angezeigt und sahen Links zu Erotik-Websites und solchen, auf denen Malware zu finden ist. Besonders betroffen sollen Videos des kanadischen Sängers Justin Bieber gewesen sein. Unter anderem wurde ein Banner angezeigt, auf dem zu lesen war, er sei tot. Laut einer gestrigen Mitteilung von Google hat man die XSS-Lücke innerhalb von zwei Stunden geschlossen. Seit wann die Cross-Site-Scripting-Lücke bestand, gab Google nicht an.

Es gibt kein Nexus Two

In einem Interview mit dem britischen «Daily Telegraph» hat Google-Chef Eric Schmidt angekündigt, dass es keinen Nachfolger des Nexus One geben wird. Der Suchmaschinist hatte es im Januar auf den Markt gebracht und als erstes Android-Smartphone auch selbst verkauft. Im Interview sagte Schmidt, die Idee, Android mit dem Nexus One beliebter zu machen, habe funktioniert, daher müsse man sie nicht noch einmal verfolgen. Verkaufszahlen, um diese These zu belegen, nannte er allerdings wieder nicht. Daher ist eine des US-Mobilfunkdienstleisters Flurry mit Vorsicht zu geniessen: Laut ihr sollen in der ersten Woche nach dem Verkaufsstart gerade einmal 20 000 Geräte über den Ladentisch gegangen sein. Hochgerechnet auf einen Monat macht dies 80 000 Stück. Im Vergleich zum iPhone oder dem Motorola Droid ein bescheidener Erfolg. In den ersten vier Wochen wurden rund 600 000 Apple Smartphones und 525 000 Droids verkauft.

Noch für dieses Jahr kündigte Schmidt Geräte mit Chrome OS an. Einen eigenen Rechner mit dem Betriebssystem für Netbooks sah er allerdings vorerst nicht am Horizont. «Warten wir mal ab, was unsere Partner zu bieten haben werden», sagte Schmidt, im Unterschied zu Smartphone-Herstellern seien es PC-Bauer gewöhnt, mit Software fremder Anbieter - beispielsweise Microsoft - zu arbeiten.

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