Aktualisiert

Vorwurf zurückgewiesenPorsche reagiert auf Klage von Meadow Walker

Nachdem Paul Walkers heute 16-jährige Tochter Klage gegen Porsche eingereicht hat, meldet sich jetzt der Autohersteller zu Wort.

von
ink
1 / 4
Paul Walker kam am 30. November 2013 mit seinem Porsche in Santa Clarita, Kalifornien, von der Strasse ab.

Paul Walker kam am 30. November 2013 mit seinem Porsche in Santa Clarita, Kalifornien, von der Strasse ab.

Keystone/dan Watson
Er und sein Begleiter Roger Rodas waren auf der Stelle tot. Ein dreister Dieb klaute am Unfallort ein Stück des Autodachs. Jetzt muss er dafür geradestehen.

Er und sein Begleiter Roger Rodas waren auf der Stelle tot. Ein dreister Dieb klaute am Unfallort ein Stück des Autodachs. Jetzt muss er dafür geradestehen.

Keystone/dan Watson
Walker war als Beifahrer unterwegs.

Walker war als Beifahrer unterwegs.

Keystone/AP/dan Watson

Paul Walker könnte noch am Leben sein, hätte Porsche die nötigen Sicherheitsvorkehrungen in seine Autos gepackt. Das findet Meadow Walker, die mittlerweile 16-jährige Tochter des Schauspielers, die den Autohersteller nun verklagt hat.

Jetzt meldet sich Porsche selbst und nimmt Stellung zu den Anschuldigungen gegenüber People.com: «Wir sind jedesmal traurig, wenn jemand in einem Porsche verletzt wird, aber wir sind der Meinung, dass die Behörden vollkommen recht haben, dass dieser tragische Unfall durch leichtsinniges Fahren und zu hohe Geschwindigkeit passiert ist.»

Probleme mit dem Auto

Die Behörden, auf die sich Porsche hier bezieht, sind vor allem die Gutachter des Sheriffs von Los Angeles County, die in einem Bericht festgehalten hatten, dass Walkers Freund Roger Rodas, der den Unglückswagen gesteuert hatte, mit einer Geschwindigkeit von 130 bis 150 km/h unterwegs war. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke liegt bei 70 km/h.

Meadow Walker bezieht sich in ihrer Klage derweil darauf, dass Porsche über die Instabilität und Kontrollprobleme des Carrera GT Bescheid gewusst habe. Der Autohersteller habe es versäumt, ein elektronisches Stabilitätskontrollprogramm zu installieren, wie es in anderen Porsche-Modellen üblich sei. Ausserdem soll ein defekter Gurt Paul Walker im Auto gefangen gehalten haben. Laut der Klage hätte sich der Schauspieler aus dem Auto befreien können, bevor es Feuer fing, wäre das Gurtschliesssystem nicht fehlerhaft entworfen worden.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.