Portugal kämpft mit schweren Waldbränden
Aktualisiert

Portugal kämpft mit schweren Waldbränden

In Portugal kämpfen noch immer rund 1700 Feuerwehrleute gegen die verheerenden Waldbrände. Mehrere Brände konnten bislang nicht unter Kontrolle gebracht werden.

Allein gegen ein Feuer nahe Seia, 250 Kilometer nördlich von Lissabon, waren am Donnerstag 300 Männer im Einsatz. Nach Angaben des Zivilschutzes waren insgesamt noch fünf Brände ausser Kontrolle, das halbe Land wurde wegen einer Hitzwelle von über 40 Grad Celsius den zweiten Tag in Folge in Alarmbereitschaft versetzt. Ein Brand in der Region Leiria kostete einen Menschen das Leben.

Die Leiche des Mannes wurde am Mittwoch in der Nähe seines Hauses auf einem Waldweg gefunden, wie Behörden mitteilten. Offenbar wurde er auf der Flucht von den Flammen eingeschlossen. Die Bewohner mehrerer Dörfer wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Die Feuerwehrleute nahe Seia wurden von Soldaten unterstützt und schlugen Schneisen in den Wald, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Dichter Rauch hinderte die Einsatzkräfte jedoch daran, Verstärkung aus der Luft anzufordern. Heftige Windböen und die hügelige Gegend erschwerten die Löschbemühungen zusätzlich.

(dapd)

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