Corona-Vorschriften – Portugal macht es Menschen mit Boosterimpfung einfacher

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Corona-VorschriftenPortugal macht es Menschen mit Boosterimpfung einfacher

Wie Ministerpräsident António Costa mitteilte, lockert die portugiesische Regierung die Vorschriften für Bürgerinnen und Bürger mit einer Boosterimpfung.

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Ab nächstem Montag gelten in Portugal für Bürgerinnen und Bürger mit einer Boosterimpfung gelockerte Corona-Regeln.

Ab nächstem Montag gelten in Portugal für Bürgerinnen und Bürger mit einer Boosterimpfung gelockerte Corona-Regeln.

AFP
Dies teilte der portugiesische Ministerpräsident António Costa am Donnerstag mit.

Dies teilte der portugiesische Ministerpräsident António Costa am Donnerstag mit.

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Demnach müssen Geboosterte nicht mehr einen negativen Test nachweisen, um an Veranstaltungen teilzunehmen.

Demnach müssen Geboosterte nicht mehr einen negativen Test nachweisen, um an Veranstaltungen teilzunehmen.

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Darum gehts

  • In Portugal stehen Lockerungen der Corona-Massnahmen für geboosterte Bürgerinnen und Bürger bevor.

  • Demnach müssen Personen mit Boosterimpfung nicht mehr einen negativen Test vorlegen, um an Veranstaltungen teilnehmen zu können.

  • Zudem müssen sie nicht mehr in Isolation gehen – es sei denn, sie leben in einem Haushalt mit einer infizierten Person.

Die portugiesische Regierung lockert die Vorschriften für Bürger mit einer Boosterimpfung. Ab nächstem Montag müssen diejenigen, die seit mindestens zwei Wochen gegen das Coronavirus geboostert sind, nicht mehr einen negativen Test nachweisen, um an Veranstaltungen teilzunehmen, wie der portugiesische Ministerpräsident António Costa am Donnerstag mitteilte.

Zudem müssten sie sich nicht mehr isolieren, es sei denn, sie lebten in einem Haushalt mit einer infizierten Person. Dadurch dürften etwa 270’000 der derzeit etwa 400’000 Menschen in Isolation diese verlassen, sagte Costa. Mit den Lockerungen sollen Anreize geschaffen werden, damit sich Menschen boostern lassen, wie Costa zu verstehen gab.

Parlamentswahlen durch Omikron-Welle gefährdet

Derzeit überlegt die Regierung, wie die für den 30. Januar geplanten Parlamentswahlen angesichts des Anstiegs der Omikron-Fälle abgehalten werden können. Zu dem Zeitpunkt könnten womöglich Hunderttausende Wähler wegen des Coronavirus zu Hause festsitzen. Die Regierung warte darauf, dass die Generalstaatsanwaltschaft eine Einschätzung zu möglichen Änderungen für den Wahlablauf abgebe, teilte Costa mit. Das Parlament ist vor den Wahlen bereits aufgelöst worden. Wahlgesetze können eigentlich nur vom Parlament geändert werden.

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(DPA/bre)

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