27.09.2018 09:06

Sortiermaschine

Post automatisiert bis zu 40 Vollzeitstellen

Mit einer Sortiermaschine spart die Post künftig Personalkosten: Bis zu 40 Jobs sollen bis 2020 abgebaut werden. Entlassungen sind nicht geplant.

von
rkn
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Die Sortierung von Päckli geschieht bei der Schweizerischen Post künftig per Maschine.

Die Sortierung von Päckli geschieht bei der Schweizerischen Post künftig per Maschine.

Keystone/Christian Beutler
«Mit der heutigen Sortierung stossen wir bis 2020 an eine Grenze. Wir können nicht mehr weiterwachsen, ohne Qualitätseinbussen in Kauf zu nehmen», sagt ein Post-Sprecher.

«Mit der heutigen Sortierung stossen wir bis 2020 an eine Grenze. Wir können nicht mehr weiterwachsen, ohne Qualitätseinbussen in Kauf zu nehmen», sagt ein Post-Sprecher.

Keystone/Andy Mueller
Mit der geplanten Automatisierung der Sortierung von Kleinwarensendungen spart der gelbe Riese vor allem Personalkosten ein. Denn bislang sortierten die Pöstler in Mülligen die kleinen Importsendungen grösstenteils von Hand.

Mit der geplanten Automatisierung der Sortierung von Kleinwarensendungen spart der gelbe Riese vor allem Personalkosten ein. Denn bislang sortierten die Pöstler in Mülligen die kleinen Importsendungen grösstenteils von Hand.

Keystone/Andy Mueller

80'000 Kleinwarensendungen schwappen mittlerweile täglich aus Fernost in die Schweiz. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Menge der «China-Päckli» damit fast verzehnfacht. Um die Flut an Importsendungen auch künftig bewältigen zu können, investiert die Post 70 Millionen Franken in die Anschaffung einer neuen Sortiermaschine, wie die «Handelszeitung» schreibt.

Die Anlage soll 2020 in Zürich-Mülligen in Betrieb genommen werden. «Mit der heutigen Sortierung stossen wir bis 2020 an eine Grenze. Wir können nicht mehr weiterwachsen, ohne Qualitätseinbussen in Kauf zu nehmen», begründet Post-Sprecher Oliver Flüeler gegenüber der Zeitung den Investitionsentscheid.

Personalkosten gespart

Mit der geplanten Automatisierung der Sortierung von Kleinwarensendungen spart der Gelbe Riese vor allem Personalkosten ein. Denn bislang sortierten die Pöstler in Mülligen die kleinen Importsendungen grösstenteils von Hand.

Künftig erledigt eine Maschine diese Arbeit. Deshalb fallen aufgrund der Anschaffung der Anlage 30 bis 40 Vollzeitstellen weg. Zu Entlassungen soll es aber nicht kommen: «Wir gehen davon aus, dass der Abbau mit den natürlichen Fluktuationen bis zur Inbetriebnahme erreicht werden kann», sagt Flüeler. (rkn/sda)

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