Untersuchungsbericht: Post-Drohne stürzte fast auf spielende Kinder
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UntersuchungsberichtPost-Drohne stürzte fast auf spielende Kinder

Eine Post-Drohne, die Mitte Mai abstürzte, setzte kein Warnsignal ab und stürzte und schlug «ungebremst in der Nähe von spielenden Kindern auf».

von
pam
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Die Kindergärtnerinnen sowie die Kinder hörten laut Bericht kein akustisches Warnsignal.

Die Kindergärtnerinnen sowie die Kinder hörten laut Bericht kein akustisches Warnsignal.

SUST
«Die Drohne schlug ungebremst in der Nähe von spielenden Kindern auf den Waldboden auf», schreibt die Untersuchungsbehörde.

«Die Drohne schlug ungebremst in der Nähe von spielenden Kindern auf den Waldboden auf», schreibt die Untersuchungsbehörde.

SUST
Welche menschlichen und betrieblichen Aspekte zum Unfall führten, klärt die Behörde nun.

Welche menschlichen und betrieblichen Aspekte zum Unfall führten, klärt die Behörde nun.

Mitte Mai stürzte eine Drohne der Post in einem Waldstück der Universität Irchel in Zürich ab. Die Post verlor damals bereits die zweite Drohne.

Nun zeigt ein Bericht der Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST): «Die Drohne schlug ungebremst in der Nähe von spielenden Kindern auf den Waldboden auf.» Im Dokument, aus dem der «Tages-Anzeiger» zitiert, heisst es weiter: Weder die Kinder noch die beiden Kindergärtnerinnen, die den Absturz der Drohne

in rund 50 Meter von der Absturzstelle entfernt beobachteten, hätten ein akustisches Warnsignal wahrgenommen. Die Drohne wurde beim Aufprall zerstört.

Welche menschlichen und betrieblichen Aspekte zum Unfall führten, klärt die Behörde nun. Auch die Post erklärte Mitte Mai, man untersuche, warum das Warnsignal nicht ausgelöst worden sei. Bei einem anderen Absturz einer Drohne sei ein Kurzschluss der Grund gewesen.

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