Post lanciert eigene Kreditkarte

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Post lanciert eigene Kreditkarte

Auch die PostFinance führt eine eigene Kreditkarte ein. Die Kreditkarte ist zwar nicht gratis - ab einem Umsatz von 6000 Franken lohnt sich die Post-Kreditkarte dafür um so mehr.

Die Tochter der Schweizerischen Post hat eine Visa-Lizenz erhalten und bietet ab kommenden 1. Februar eine eigene Visa-Gold-Karte an. Die Post bietet zwar bereits seit 1992 Kreditkarten an, allerdings in Zusammenarbeit mit Viseca und der Corner Bank. Zurzeit seien rund 250.000 Visa- oder Masterkarten im Umlauf.

Kundinnen und Kunden mit der neuen Karte zu 90 Franken pro Jahr profitieren laut PostFinance von einer unlimitierten Rückvergütung auf dem Kartenumsatz. Im ersten Jahr stellte das Unternehmen einen Rückvergütungssatz von 1,5 Prozent in Aussicht, der dem Postkonto gutgeschrieben wird; danach sind es noch 0,75 Prozent.

Als Neuheit für die Schweiz bezeichnete PostFinance-Sprecher Marc Andrey auf Anfrage den Umstand, dass ein Kunde bei einem Umsatz von mehr als 6.000 Franken mehr Geld zurück erhalte als er an Jahresgebühr bezahlt habe.

Die Postcard für Geldbezüge an Postomaten sowie zum bargeldlosen Zahlen an Ladenkassen erzielte dieses Jahr einen Transaktionsrekord, wie PostFinance weiter mitteilte. Bisher wurden rund 156 Millionen Transaktionen verzeichnet, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. (dapd)

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