Päckli-Stress: Post schenkt Mitarbeitern nochmals 500 Franken
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Päckli-StressPost schenkt Mitarbeitern nochmals 500 Franken

Die Pöstler und Mitarbeiter erhalten kurz vor Weihnachten einen Batzen. Damit bedankt sich die Konzernleitung für den Einsatz während der Pandemie. Schon im Frühling gabs für die Angestellten eine Prämie.

von
Dominic Benz
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Die Post-Mitarbeiter können sich freuen. 

Die Post-Mitarbeiter können sich freuen.

Tamedia AG
Weil diese seit Beginn der Pandemie einen «unglaublichen Einsatz» geleistet haben, erhalten sie von der Konzernleitung eine zweite Prämie von 500 Franken. Das teilt die Post am Freitagnachmittag mit. 

Weil diese seit Beginn der Pandemie einen «unglaublichen Einsatz» geleistet haben, erhalten sie von der Konzernleitung eine zweite Prämie von 500 Franken. Das teilt die Post am Freitagnachmittag mit.

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Die Mitarbeiter hätten in diesen schwierigen Zeiten eine Rekordmenge an Paketen verarbeitet.

Die Mitarbeiter hätten in diesen schwierigen Zeiten eine Rekordmenge an Paketen verarbeitet.

Leser-Reporter

Darum gehts

  • Die Mitarbeiter der Post erhalten 500 Franken als Prämie.

  • Damit bedankt sich die Konzernleitung bei den Angestellten.

  • Laut Post-Chef Roberto Cirillo hätten die Mitarbeiter in der Corona-Krise «Historisches» geleistet.

  • Bereits im Frühling haben die Mitarbeiter 500 Franken als Geschenk erhalten.

Die schweizerische Post bedankt sich bei ihren Mitarbeitern. Weil diese seit Beginn der Pandemie einen «unglaublichen Einsatz» geleistet hätten, sie von der Konzernleitung eine zweite Prämie von 500 Franken. Das teilt die Post am Freitagnachmittag mit.

Die Mitarbeiter hätten in diesen schwierigen Zeiten eine Rekordmenge an Paketen verarbeitet. «Wir sind sehr beeindruckt vom riesigen Effort unserer Mitarbeitenden», wird Roberto Cirillo, Konzernleiter der Schweizerischen Post, zitiert. Sie häten «Historisches» geleistet. Daher wolle sich die die Konzernleitung «von Herzen für diesen Einsatz bedanken».

Päckli-Flut zu Weihnachten

Die Post habe sich dazu entschieden, den Mitarbeitenden im Gesamtarbeitsvertrag (GAV) in den Filialen, in den Brief- und Paketzentren, in der Zustellung und in der zugehörigen Administration eine zweite Prämie von je 500 Franken auszuzahlen. Auch die Lernenden, die im «Fronteinsatz der Grundversorgung» waren, erhalten die selbe Prämie. Ebenso die temporären Mitarbeiter, die seit März für die Post in der Sortierung und Zustellung im Einsatz sind.

Hast du oder jemand, den du kennst, Mühe mit der Coronazeit?

Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

Dureschnufe.ch, Plattform für psychische Gesundheit rund um Corona

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

Insgesamt ergebe die Auszahlung der Prämie einen Betrag von rund 12 Millionen Franken, schreibt die Post. Bereits im Frühling hatte die Post ihren Mitarbeitenden eine Dankesprämie von insgesamt 10,5 Millionen Franken ausbezahlt.

1,2 Millionen Pakete pro Tag

Wegen der Pandemie boomt der Onlinehandel. Entsprechen hoch ist die Päckli-Flut. In der Weihnachtszeit rechnet das Unternehmen an Spitzentagen mit 1,2 Millionen Paketen täglich. Pöstler schieben bereits jetzt Extraschichten. In den Paketzentren arbeiten derzeit rund 800 zusätzlich temporäre Mitarbeiter.

Neues Paketzentrum

Anfang November hat die Post das vierte regionale Paketzentrum in Obervaz, Graubünden, in Betrieb genommen. In den Bau und die Infrastruktur investierte die Post rund 60 Millionen Franken. Per sofort gehen Pakete, die in Graubünden sowie in der Region Sarganserland, Werdenberg und dem Fürstentum Liechtenstein aufgegeben werden, für die Sortierung nicht mehr nach Frauenfeld TG. Dadurch werden Transportwege und -zeiten verkürzt. Im neuen Zentrum werden die Aktivitäten der zwei bisherigen Logistikstandorte in Buchs SG und Landquart zusammengeführt. Die 115 Mitarbeitenden werden am neuen Standort beschäftigt. Zusätzlich hat die Post 40 Mitarbeitende neu eingestellt, sodass die Belegschaft in Untervaz auf 155 Mitarbeitende wächst.

Deine Meinung

150 Kommentare
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PaketboteZh

19.12.2020, 23:34

Liebe Post, mit den Paketmengen und Ūberstunden mūsst ihr aufpassen, falls irgend jemand einen Herzinfakt bekommt, dann mūsst ihr dafūr geradestehen, die Hōchstarbeitszeit ist meistens ūberschritten worden nur so als info, jemand sollte da mal genauer hinschauen

Amk1903

19.12.2020, 23:27

500.- zu wenig, was fūr ein Bonus haben die in den Chefetagen bekommen? die Paket und Briefpōstler schwimmen von Briefen und Paketen, bei jedem Wetter draussen, ist nicht einfach und die anderen sitzen im Būro und zāhlen die Pakete, machen statistiken und kassieren das 10 fache oder 100 fache , traurig !

PaketboteZh

19.12.2020, 23:20

ich mehrere Tage bis 18uhr oder 18.30 gearbeitet, alles dunkel, die Pakete nicht im Auto gefunden zu dunkel, mit dem Handy das licht angemacht damit ich ūberhaupt was sehe, von den meisten Personen gehōrt, ou sie arme, sie sind rācht spaht dra, ich habe den Menschen leid getan, habe guetzli und was zu Trinken bekommen sehr sehr nett, danke vielmal ! Danke Post fūr die vielen Pakete und dem mikrigen Bonus !