Aktualisiert 07.01.2008 13:28

Post spült Millionen in Bundeskasse

Vom Rekordgewinn der Post fliesst dieses Jahr erstmals seit der rechtlichen Verselbstständigung des «Gelben Riesen» Anfang 1998 auch Geld in die Bundeskasse.

Die Ablieferung aus dem Gewinn 2007 an den Bund als Eigentümerin der Schweizerischen Post wird sich auf mindestens 200 Millionen Franken belaufen, wie Andre Simonazzi, Sprecher des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), sagte.

Die Post wollte die Gewinnausschüttung an den Bund ursprünglich erst im Jahre 2009 aufnehmen. Nach drei Gewinnausweisen von über 800 Millionen Franken in den Jahren 2004 bis 2006 beschloss der Bundesrat aber im vergangenen Frühling, dass eine Gewinnausschüttung an den Bund schon aus dem Gewinn von 2007 möglich wird. Im Bundesbudget 2008 sind 200 Millionen Franken vorgesehen.

Neuer Rekordgewinn

Im kommenden Frühling wird der Bundesrat laut dem UVEK-Sprecher über die Höhe der Gewinnablieferung der Post in den kommenden Jahren entscheiden. Simonazzi erinnerte daran, dass die bisherigen Post-Gewinne im Sinne der vom Bundesrat festgelegten Prioritäten vollständig zur Sanierung der Pensionskasse und zum Aufbau eines angemessenen Eigenkapitals der Post gedient hatten.

Postchef Ulrich Gygi hatte in einem Interview der Zeitung «Sonntag» bekannt gegeben, dass sich der letztjährige Gewinn auf mehr als 900 Millionen Franken belaufen wird. (dapd)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.