23.06.2019 16:59

Online-Shopping

Post will Paketpreise für Zalando und Co. erhöhen

Der Online-Handel boomt und mit ihm die Paketmenge, die jedes Jahr transportiert wird. Nun will die Post die Paketpreise erhöhen.

von
dv
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Um den Paketboom zu bewältigen, will die Post den Paketpreis erhöhen.

Um den Paketboom zu bewältigen, will die Post den Paketpreis erhöhen.

Keystone/Christian Beutler
Die Preiserhöhung wird nicht die Pakete der Privatkunden betreffen, sondern die der Geschäftskunden wie Zalando und Co.

Die Preiserhöhung wird nicht die Pakete der Privatkunden betreffen, sondern die der Geschäftskunden wie Zalando und Co.

Keystone/Christian Beutler
Rund 138 Millionen Pakete hat die Post 2018 verarbeitet – das sind 8 Millionen mehr als im Vorjahr oder 28 Millionen mehr als im Jahr 2013.

Rund 138 Millionen Pakete hat die Post 2018 verarbeitet – das sind 8 Millionen mehr als im Vorjahr oder 28 Millionen mehr als im Jahr 2013.

Keystone/Christian Beutler

Rund 138 Millionen Pakete hat die Post 2018 verarbeitet – das sind 8 Millionen mehr als im Vorjahr oder 28 Millionen mehr als im Jahr 2013. Grund für den starken Anstieg der Paketmengen ist der boomenden Onlinehandel.

Um diesen Paketboom zu bewältigen, will die Post nun den Paketpreis erhöhen, wie Postlogistics-Chef Dieter Bambauer in einem Artikel der «NZZ am Sonntag» sagt. Die Preiserhöhung wird nicht die Pakete der Privatkunden betreffen, sondern die der Geschäftskunden wie Zalando und Co. Die Preisanpassungen werden derzeit mit den Geschäftskunden besprochen, so Bambauer.

Der Ausbau kostet Millionen

Wie hoch die Preisanpassung ausfallen wird, ist derzeit nicht klar. Schätzungen der «NZZ am Sonntag» zufolge soll es sich um eine einstellige Prozentzahl handeln.

Um die stetig steigende Paketmenge zu bewältigen, kündigte die Post an, drei neuer Paketzentren in Cadenazzo (TI), Vétroz (VS) und Untervaz (GR) zu bauen. Das kostet Geld: Rund 190 Millionen Franken kostet die Post die neuen Paketzentren. Dazu kommt der Ausbau eines bestehenden Standorts in Ostermundigen (Bern), der nochmals 8 Millionen Franken kostet. Laut Bambauer wird es in Zukunft noch weitere solcher kleineren Paketzentren geben. Die Post kann so die Transportwege verkürzen, was Zeit und Kosten spart.

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