18.01.2019 15:53

Nach Brand in ChurPostauto zeigt neue Bilder aus der Depot-«Ruine»

Trotz des Brandes in Chur sei der anforderungsreiche Winterbetrieb sichergestellt, betont Postauto. Bis alle Busse ersetzt sind, dauert es zehn Monate.

von
pam
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In einem neuen Blogpost schildert Postauto die Zerstörung des Brandes in Chur. Es sei eine «Ruine aus herunterhängenden Stahlelementen, PostAuto-Gerippen und Pfützen mit Löschwasser» gewesen.

In einem neuen Blogpost schildert Postauto die Zerstörung des Brandes in Chur. Es sei eine «Ruine aus herunterhängenden Stahlelementen, PostAuto-Gerippen und Pfützen mit Löschwasser» gewesen.

Postauto
Auch dieses Bild veröffentlichte Postauto zusammen mit dem Bericht.

Auch dieses Bild veröffentlichte Postauto zusammen mit dem Bericht.

Postauto
Bis heute Freitagabend werden laut Postauto 20 Ersatzfahrzeuge in Chur eingetroffen sein.

Bis heute Freitagabend werden laut Postauto 20 Ersatzfahrzeuge in Chur eingetroffen sein.

Keystone/Gian Ehrenzeller

Als eine «Ruine aus herunterhängenden Stahlelementen, PostAuto-Gerippen und Pfützen mit Löschwasser», beschreibt die Postauto AG den Zustand des Depots in Chur nach dem Brand am Mittwochabend. In einem neuen Blogpost zeigt die Post, wie der Fahrbetrieb trotzdem aufrechterhalten werden konnte – trotz 20 zerstörten Postautos und Fahrzeugen und einer Schadenssumme von 7,5 Millionen Franken.

«Fahrgäste spürten nichts von den Umtrieben»

Zuerst seien zwei Sofortmassnahmen eingeleitet worden, hält die Post fest: die Information der Mitarbeitenden und der Erhalt des PostAuto-Betriebs vom Donnerstagmorgen. «Umgehend begann die Suche nach Ersatzfahrzeugen in Graubünden, und bereits um 0.30 Uhr stand das erste dieser Postautos in Chur. In der Folge kamen weitere Fahrzeuge aus dem Engadin, dem Prättigau sowie aus der Surselva hinzu.» Die Fahrgäste hätten so nichts von den nächtlichen Umtrieben gespürt.

Postauto-Sprecher zum Grossbrand in Chur

Das sagte der Postauto-Sprecher zum Brand.

Bis heute Freitagabend werden laut Postauto 20 Ersatzfahrzeuge in Chur eingetroffen sein. «Die Hälfte kommt aus Graubünden, der Rest aus anderen PostAuto-Regionen der Schweiz wie den Kantonen Bern, Aargau oder Zürich.» Der Betrieb – auch in der anforderungsreichen Wintersaison – sei damit in den nächsten Wochen garantiert. Es könne aber vorkommen, dass die Aussenanzeigen an den Fahrzeugen nicht immer korrekt seien oder dass ein anderes Fahrzeug als üblich zum Einsatz komme.

Bis neue Postautos in Chur sind, dauert es zehn Monate

Die Post plant nun bereits die Bestellung von neuen Postautos für Chur. «Weil es acht bis zehn Monate dauert, ehe die neuen Fahrzeuge dann auch tatsächlich wieder ab der PostAuto-Station in Chur fahren, wird noch oft Improvisationsgabe gefragt sein, um den Betrieb sicherzustellen.»

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