Elvis Presley: Posthum: Heath Ledger verdiente 23 Millionen Franken
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Elvis PresleyPosthum: Heath Ledger verdiente 23 Millionen Franken

Rock-König Elvis Presley ist vom US-Wrtschaftsmagazin «Forbes» zum bestverdienenden Toten der Welt gekürt worden. Neu in der Liste ist der kürzlich verstorbene Heath Ledger.

Elvis Presley ist seit Jahrzehnten tot, doch das Geschäft läuft besser als je zuvor: Der 1977 verstorbene Musiker verdiente im letzten Jahr satte 57 Millionen Franken. Damit schlug er sogar viele der lebenden Stars, unter ihnen Madonna, die auf «nur» 45,6 Millionen Franken kam. Diesen Reichtum verdankt der «King» den gestiegenen Besucherzahlen seines Hauses in Graceland, das zu seinem 30. Todestag alle Rekorde brach. Das Jubiläum sorgte ausserdem für Rekordverkäufe seiner Alben und für neue Unternehmungen wie die «Sirius Satellite Radio Show», die ihm eine gesamte Sendung widmete.

Als zweiter landete auf der Forbes-Liste Charles Schultz, der Erfinder der Kultserie «Peanuts» mit Charlie Brown, Lucy und Snoopy. Der Zeichner verstarb im Jahr 2000 und machte zwischen Oktober 2007 und Oktober 2008 42 Millionen Franken.

Den dritten Platz belegt Heath Ledger, der im Januar dieses Jahres an einer unfreiwilligen Überdosis Medikamente starb. Über den 28-jährigen Schauspieler, der zuletzt als Joker im Batman-Film «Dark Knight» zu sehen war, schreibt «Forbes»: «Weil 'Dark Knight' 1,14 Milliarden Franken an den Kinokassen eingespielt hat, schätzen wir seinen Wert auf knapp 23 Millionen Franken.»

Neu auf der Liste ist auch Paul Newman, im vergangenen Monat im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Schauspieler verdiente mit seinen Unternehmen und seinen Salatsossen knapp sechs Millionen Franken. Doch nicht nur Showbiz-Grössen prangen in der denkwürdigen Liste: So erreichte der Physiker Albert Einstein den vierten Platz unter den toten Topverdienern, dicht gefolgt von Aaron Spelling, dem Erfinder von «Beverly Hills 90210» und «Charlies Angels», auf Platz Nummer fünf.

Darüber hinaus stehen dieses Jahr auch die Kultfiguren James Dean und Marilyn Monroe wieder auf der Liste: Die beiden machten das Rennen bisher jedes Mal seit Entstehen der Liste 2001. «Forbes» erstellt sie nach Rücksprache mit Experten und Insidern, die die Vermögen der verstorbenen Stars verwalten, und schätzt deren Einkommen vor und nach Abzug von Steuern, Managergehältern und anderen Kosten.

(Bang)

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