Präsident Perus tritt nach Protesten zurück
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Präsident Perus tritt nach Protesten zurück

Nach nur wenigen Tagen im Amt tritt Manuel Merino wieder ab. Zuvor war es im Land zu heftigen Protesten gekommen.

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Manuel Merino (links) tritt ab.

Manuel Merino (links) tritt ab.

keystone-sda.ch

In Peru ist Interims-Präsident Manuel Merino nur wenige Tage nach seinem Amtsantritt zurückgetreten. Bei gewalttätigen Protesten gegen seine Regierung waren zuvor zwei Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Merino war Anfang der Woche ins Amt gekommen, nachdem der von der Opposition dominierte Kongress für die Absetzung des bisherigen Präsidenten Martin Vizcarra gestimmt hatte. Vizcarra war Korruption vorgeworfen worden, er hatte die Anschuldigungen zurückgewiesen.

(REUTERS)

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