Aktualisiert 01.03.2008 05:42

Präsidentenkür bei SP und SVP

Die beiden grössten Schweizer Parteien wählen heute einen neuen Präsidenten. Schon vor der Wahl ist klar: Die SVP wird künftig von Nationalrat Toni Brunner angeführt, und an der Spitze der SP steht Nationalrat Christian Levrat.

Sowohl Brunner wie auch Levrat sind alleinige Kandidaten für das Präsidentenamt ihrer jeweiligen Partei. Der 38-jährige Freiburger Levrat übernimmt die Nachfolge von Nationalrat Hans-Jürg Fehr. Neben dem neuen Präsidenten soll der ausserordentliche SP-Parteitag in Basel ein erweitertes Präsidium mit fünf Vize-Präsidenten wählen.

Weiter fassen die Genossen die Parolen für die nächsten eidgenössischen Abstimmungen am 1. Juni und schauen auf die verlorenen Wahlen vom Herbst zurück. Ein Analyse-Papier der Geschäftsleitung wird diskutiert.

Dies wird bei der Wahlsiegerin SVP nicht nötig sein. Auch bei ihr steht aber die Wahl eines neuen Präsidenten auf der Traktandenliste der Delegiertenversammlung in Frauenfeld.

Gesetzt ist der 33-jährige Toggenburger Bauer und St. Galler Nationalrat Toni Brunner, der das Amt von Ueli Maurer übernehmen soll. Wie die SP verbreitert auch die SVP ihre Spitze und gibt sich eine siebenköpfige Parteileitung, darunter der aus dem Bundesrat abgewählte Christoph Blocher als einer der Vizepräsidenten.

Zudem diskutieren die SVP-Delegierten ein Positionspapier zur Personenfreizügigkeit. Darin wollen sie Bedingungen für die Ausdehnung auf Rumänien und Bulgarien formulieren. (sda)

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