Prävention gegen Halloween-Vandalen

Aktualisiert

Prävention gegen Halloween-Vandalen

Rund 20-mal musste die St. Galler Stadtpolizei am letzten Halloween ausrücken: Eier wurden an Hausfassaden geworfen, Mehl verschüttet und Toilettenpapier entrollt.

Jetzt haben die Quartiere zusammen mit der Stadtpolizei Präventionskonzepte erarbeitet. Eltern werden informiert und in den Schulen wird der aus den USA stammende Brauch thematisiert. «Wir wollen die Schüler darauf hinweisen, was vernünftig ist», sagt Peter Bossart vom Schulamt St. Gallen.

Einige Quartiervereine organisieren sogar Halloween-Partys, um den Spass in die richtigen Bahnen zu lenken. Auch Polizeipräsenz soll für Ruhe sorgen: Alle Quartierpolizisten und zusätzliche Patrouillen sind am kommenden Dienstagabend unterwegs.

Auch andere Gemeinden im Kanton wollen die Vandalenakte an Halloween nicht mehr hinnehmen. In Widnau etwa werden Eltern von Oberstufenschülern brieflich informiert. Auch im Kanton Thurgau verstärkt die Kantonspolizei ihre Patrouillentätigkeit.

(ann)

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