Bern: Prävention von Jugendsuizid
Aktualisiert

BernPrävention von Jugendsuizid

Suizid ist eine der häufigsten Todesursachen bei Jugendlichen. 18 Prozent der Berner Mädchen und 12 Prozent der Jungs geben an, im letzten Jahr über Selbsttötung nachgedacht zu haben.

Damit die Gedanken nicht zur Tat führen, greift die Berner ­Gesundheit nun ein. Mit dem Angebot Ausweglos will die Fachstelle Eltern, Lehrer und Lehrmeister dabei unterstützen, Depressionen und Suizid­absichten bei Teenagern frühzeitig zu erkennen. «Auf Wunsch gehen wir in Schulen und Lehrbetriebe und zeigen den Verantwortlichen, worauf sie achten müssen», sagt Remo Ryser von der Berner ­Gesundheit. «Suizid und Depressionen sind immer noch ein Tabuthema. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern und Lehrer Signale wie Traurigkeit, Gereiztheit und Desinteresse richtig deuten und sich Hilfe holen.» nc

Deine Meinung