20.01.2015 21:10

Grosse Popos

Pralle Hintern sorgen für schlauen Nachwuchs

Amber Rose und Jennifer Lopez sind stolz auf ihren Hintern. Auch den Männern gefallen solche Popos. Das hat mit Intelligenz zu tun – der von Babys.

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Pralle Hinterteile wie das von US-Model Amber Rose liegen zurzeit voll im Trend. Ausserdem wirken sie sich laut Forschern positiv auf die Intelligenz von künftigen Kindern aus.

Pralle Hinterteile wie das von US-Model Amber Rose liegen zurzeit voll im Trend. Ausserdem wirken sie sich laut Forschern positiv auf die Intelligenz von künftigen Kindern aus.

Instagram/Amber Rose
Diese Erkenntnis dürfte unter anderem Jennifer Lopez freuen. Denn bei ihrem Hinterteil dürften ihre 2008 geborenen Zwillinge Emme (Bild) und Max ziemlich clever sein.

Diese Erkenntnis dürfte unter anderem Jennifer Lopez freuen. Denn bei ihrem Hinterteil dürften ihre 2008 geborenen Zwillinge Emme (Bild) und Max ziemlich clever sein.

Keystone/AP
Auch Starlet Kim Kardashian hätte bei diesen Neuigkeiten eigentlich einmal Grund zum Lächeln. Denn auch ihr Töchterchen dürfte von ihrem Popo-Fett profitieren.

Auch Starlet Kim Kardashian hätte bei diesen Neuigkeiten eigentlich einmal Grund zum Lächeln. Denn auch ihr Töchterchen dürfte von ihrem Popo-Fett profitieren.

Instagram/Kim Kardashian

Reichten früher ein freizügiges Dekolleté und mehr oder weniger anmutig geschürzte Lippen (Duckface), um die Aufmerksamkeit von Medien und Öffentlichkeit auf sich zu ziehen, sind es heute die Kehrseiten von prominenten Damen. Kim Kardashian hat das ebenso begriffen wie US-Model Amber Rose: Beide haben ihre beachtlichen Hinterteile zu ihren Markenzeichen erklärt.

Ihr Räkeln, Strecken und Posieren kommt an. Das möglicherweise auch, weil ihre Fans unbewusst vielleicht schon lange wissen, was Forscher der Universitäten Pennsylvania und Cambridge wissenschaftlich belegt haben. Nämlich, dass ein grosser Frauen-Po intelligenten Nachwuchs verspricht.

Dicke Popos sind ein Segen

Demnach wirkt sich das Fett, das sich im weiblichen Hintern und auch in den Oberschenkeln anlagert, in der Schwangerschaft und während der Stillzeit besonders positiv auf das Nervensystem im Gehirn des Kindes aus. Der Grund: Die Fettzellen sind reich an sogenannter DHA (Docosahexaensäure, siehe Box).

Laut Will Lassek stammt rund 80 Prozent dieses Stoffs aus dem Gesäss der Mutter. Weil weniger als 1 Prozent des Körperfetts DHA ist, müsse viel Fett verschoben werden. «Deshalb können stillende Mütter auch bis zu einem Pfund Fett am Tag verlieren», zitiert die «Sunday Times» den Experten.

Die Erkenntnisse, die in den Büchern «Why Women Need Fat» und «Curvology: The Origins and Power of Female Body Shape» veröffentlicht sind, erklären laut den Forschern auch, warum Frauen anders als Männer dazu neigen, ausgerechnet an diesen Stellen Fett anzusammeln und warum es so schwierig ist, diese wieder loszuwerden.

Darum ist DHA so wichtig für uns

Docosahexaensäure gehört zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren und kommt in grosser Menge in den Membranen menschlicher Gehirnzellen vor. Dort ist der Stoff an der Übermittlung von Signalen beteiligt und bürgt für das normale Funktionieren des Gehirns.

Der Körper kann DHA kaum selbst herstellen. Er muss sie mit der Nahrung aufnehmen, etwa über fetten Fisch, worin der Stoff reichlich enthalten ist. Einige Forscher denken sogar, dass der Zugang zu dieser Nahrungsquelle der Startschuss für die Entstehung des heutigen Menschen war: Erst danach sei das rasante Wachstum des Gehirns in Gang gekommen.

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