Februar 2020 - Prellbock-Crash nicht wegen technischen Mängeln
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Februar 2020Prellbock-Crash nicht wegen technischen Mängeln

Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle hat den Schlussbericht zum Zugunfall im Februar 2020 in Luzern veröffentlicht. Technische Mängel führten nicht zum Unfall.

von
Rochus Zopp
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Im Februar 2020 prallte ein Zug im Luzerner Bahnhof in einen Prellbock.

Im Februar 2020 prallte ein Zug im Luzerner Bahnhof in einen Prellbock.

20min
Der Zug konnte nicht rechtzeitig bremsen. Beim Aufprall wurden 19 Personen verletzt.

Der Zug konnte nicht rechtzeitig bremsen. Beim Aufprall wurden 19 Personen verletzt.

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Am Zug wurden keine technischen Mängel gefunden. Die Unfallursache  ist, dass die Bremswirkung bei einer Distanz von 24 Metern vor dem Prellbock stark abnahm und eine Schnellbremsung zu spät eingeleitet wurde. 

Am Zug wurden keine technischen Mängel gefunden. Die Unfallursache ist, dass die Bremswirkung bei einer Distanz von 24 Metern vor dem Prellbock stark abnahm und eine Schnellbremsung zu spät eingeleitet wurde.

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Darum gehts

  • Im Februar 2020 prallte ein Zug im Luzerner Bahnhof in einen Prellbock. Dabei wurden 19 Personen verletzt.

  • Die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) teilt mit, dass eine verminderte Bremswirkung und eine zu spät eingeleitete Schnellbremsung zum Unfall führten.

  • Warum die Bremswirkung abnahm, konnte nicht geklärt werden. Technische Mängel am Zug konnten nicht festgestellt werden.

Im Februar 2020 fuhr ein Zug im Bahnhof Luzern in einen Prellbock. Beim Unfall gab es damals 19 Verletzte und die Puffer am Ende des Bahngleises wurden beschädigt. Die Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) hat heute den Untersuchungsbericht zu dem Unfall veröffentlicht, berichtet die «Luzerner Zeitung». Laut dem Bericht konnten keine technischen Mängel am Zug festgestellt werden.

Wie die Sust schreibt, fuhr der Zug mit der gewohnten Geschwindigkeit in den Bahnhof ein, bis rund 24 Meter vor dem Prellbock die Bremswirkung abnahm. Rund vier Meter vor dem Prellbock leitete der Lokführer eine Schnellbremsung ein und aktivierte zusätzlich noch die Rangierbremse. Die Sust schreibt in ihrem Bericht, dass die Abnahme der Bremswirkung sowie die zu spät eingeleitete Schnellbremsung ursächlich für den Unfall waren. Warum die Bremswirkung abgenommen hat, lässt sich nicht erklären.

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