Ermittlungen eingeleitet: Priester sendet «aus Versehen» Penis-Foto an seine Sekretärin
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Ermittlungen eingeleitetPriester sendet «aus Versehen» Penis-Foto an seine Sekretärin

Im Kanton Nidwalden hat ein Priester seiner Sekretärin ein Foto eines Penis geschickt. Ihm zufolge sei dies «aus Versehen» passiert. Eine Ermittlung gegen den Geistlichen wurde eingeleitet.

von
Bianca Lüthy
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Im Bistum Chur wurde eine Ermittlung gegen einen Priester eingeleitet.

Im Bistum Chur wurde eine Ermittlung gegen einen Priester eingeleitet.

20 Minuten
 Er soll seiner Sekretärin ein Bild eines Penis geschickt haben. 

Er soll seiner Sekretärin ein Bild eines Penis geschickt haben.

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Der Vorfall ereignete sich in der katholischen Kirchgemeinde Obbürgen. 

Der Vorfall ereignete sich in der katholischen Kirchgemeinde Obbürgen.

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Darum gehts

  • Im Kanton Nidwalden wurde eine Ermittlung gegen einen Priester eingeleitet.

  • Der Priester hat an seiner Sekretärin ein Bild eines Penis geschickt.

  • Nach Angaben des Priesters hat er das Nacktbild aus Versehen an sie weitergeleitet.

Ein Priester des Bistums Chur hat seiner Sekretärin ein Bild eines Penis geschickt. Das schreibt kath.ch. So wurde vor einer Woche in einer Medienmitteilung des Bistums Chur verkündet, dass ein Pfarradministrator im Dekanat Nidwalden per sofort seinen Rücktritt eingereicht hat. Aufgrund Recherchen ergab sich, dass der Priester seiner Pfarramtssekretärin am 31. August ein Nacktfoto eines erigierten Penis per Whatsapp geschickt hat.

Bereits am nächsten Tag sei eine Meldung an den Kirchenratspräsident gegangen. Das Bistum habe daraufhin eine Ermittlung gegen den Priester eingeleitet. So soll der Generalvikariat gesagt haben: «Der Priester muss sofort freigestellt werden. Damit wir eine Handhabe haben, sollte Anzeige erstattet werden.»

Polizeiliche Untersuchung eingeleitet

Die Sekretärin, die das Bild von Priester zugeschickt bekam, habe sich am 4. September auf eine Polizeiwache begeben. Laut Kriminalpolizei Nidwalden wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegenüber kath.ch sagte der Priester, das Foto zeige nicht sein Geschlechtsteil. Er habe unaufgefordert ein Nacktbild zugeschickt bekommen. Daraufhin habe er das Foto löschen wollen und «aus Versehen» seiner Sekretärin weitergeleitet. Sein «Missgeschick» bedauere er und entschuldige sich hierfür.

Nebst seinem Amt als Priester hat er auch als Geistlicher Begleiter beim religiösen Radiosender «Radio Gloria» gearbeitet. Der Radiosender, die Churer Bistumsleitung sowie das Generalvikariat der Urschweiz wollten sich zum Vorfall nicht äussern.

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