Primarschüler: «Hopp Schwyz – buuh Togo!»
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Primarschüler: «Hopp Schwyz – buuh Togo!»

Im Primarschulhaus Kilchbühl in Biel-Benken, wo Stürmer Alex Frei einst zur Schule ging, fieberten über 80 Binggis mit der Schweizer Nati im WM-Match gegen Togo mit.

«Hoffen wir, dass Frei diesmal mit dem Kopf ein Goal macht und nicht mit der Hand», ruft der 11-jährige Yanick, als die Mannschaften ins Stadion einlaufen.

Natürlich sind alle 80 Buben und Mädchen, die in der Pausenhalle vor dem Fernseher und der Grossleinwand sitzen, für die Schweiz. Und Alex Frei ist unbestritten das Idol der Jungs, denn hier hat er einst die Schulbank gedrückt. «Und ich war mit seiner Schwester Andrea in der Spielgruppe», fügt Flavia stolz hinzu. Die Kinder im Alter zwischen 7 und 11 können kaum still sitzen und schauen nur halb hin, als Schulleiter Markus Heiniger auf dem Leuchtglobus noch rasch zeigt, wo Togo liegt.

«Hopp Schwyz!» skandieren die kleinen Fussballfans, als die Schweiz gegen Togo anstürmt, und «Buuh Togo», wenn der Ball aufs Schweizer Tor zufliegt. Riesiger Jubel und Fähnchenschwenken dann beim 1:0. «Dieses Goal können wir gut brauchen», analysiert Laurent.

Beim Pausenpfiff sind die Bänke dann plötzlich leer. «Die zweite Halbzeit guck ich daheim», ruft Nils hastig. Und drei Mädchen singen auf dem Heimweg: «D Schwyz het e

Goal – cool!»

(lvi)

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