Prinz Andrew hat sein Schweizer Chalet in Verbier endlich bezahlt und kann es nun verkaufen
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In Verbier VSPrinz Andrew begleicht Schulden für sein Schweizer Chalet

Im exklusiven Walliser Skiort kaufte sich der Queen-Sohn vor Jahren ein Anwesen. Allerdings versäumte er, die letzte Rate von umgerechnet acht Millionen Franken zu zahlen – bis jetzt.

von
Katrin Ofner
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Prinz Andrew kann endlich sein Chalet in Verbier verkaufen. 

Prinz Andrew kann endlich sein Chalet in Verbier verkaufen.

Mark Large/Daily Mail/SOLO Syndication
Der zweitälteste Sohn der Queen soll nämlich seine Schulden von acht Millionen Franken bei der Vorbesitzerin beglichen haben, wie die «Daily Mail» berichtet.

Der zweitälteste Sohn der Queen soll nämlich seine Schulden von acht Millionen Franken bei der Vorbesitzerin beglichen haben, wie die «Daily Mail» berichtet.

Mark Large/Daily Mail/SOLO Syndication/DUKAS/SOLO
Dieses Foto entstand im Jahr 1996 – in einer der vielen Skiferien der Familie York in dem Walliser Dorf. 

Dieses Foto entstand im Jahr 1996 – in einer der vielen Skiferien der Familie York in dem Walliser Dorf.

DUKAS/ACTIONPRESS

Darum gehts

  • Prinz Andrew hat seine Schulden von umgerechnet acht Millionen Franken beglichen.

  • Damit ist der Sohn der Queen nun im vollen Besitz des Schweizer Chalets im Nobel-Skiort Verbier, wo erst kürzlich seine Töchter, Prinzessin Eugenie (31) und Prinzessin Beatrice (33), Ferien machten.

  • Lange wird es aber nicht mehr in royaler Hand sein: Andrew wolle es gemäss «Daily Mail» so schnell wie möglich verkaufen, um sein Team an US-Anwälten bezahlen zu können.

Nach unzähligen Ferien im Walliser Nobelskiort Verbier entschieden sich Prinz Andrew und seine mittlerweile Ex-Frau Sarah Ferguson (62) 2014 dazu, ein Anwesen mit sieben Schlafzimmern und 60 Quadratmeter grossem Innenpool zu kaufen. Bezahlt wurde das Chalet Helora damals aus dem Privatvermögen von Andrew und nicht mit dem Geld des Königshauses. Ganz ohne Probleme verlief der Kauf jedoch nicht: Die frühere Besitzerin und damals enge Freundin des Royals, Isabelle de Rouvre, warf dem Herzog von York jahrelang vor, die letzte Rate des Kaufpreises nicht bezahlt zu haben. Dies sei nun aber endlich passiert.

Gemäss «Daily Mail» habe der 61-Jährige seine Schulden Ende letzten Jahres in Höhe von umgerechnet acht Millionen Franken beglichen. «Der Krieg ist vorbei. Er hat das Geld bezahlt», sagte de Rouvre gegenüber der britischen Zeitung. «Ich habe es an die Yorks verkauft und wir haben uns geeinigt. Das ist zum Glück das Ende der Geschichte. Nun habe ich nichts mehr damit zu tun.» Mit der Begleichung seiner Schulden könne Andrew nun endlich das Chalet Helora für umgerechnet rund 22 Millionen Franken verkaufen. Mit dem Geld wolle er sein Team an US-Anwälten bezahlen, die er für den Gerichtsfall Virginia Roberts, die ihm sexuelle Misshandlung vorwirft, engagiert hat.

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Keine Hilfe von Queen Elizabeth

Seit Jahren sorgte das Schweizer Chalet für Schlagzeilen. Gemäss Verkaufsurkunde, die «Le Temps» vorlag, hätte der Restbetrag von sechs Millionen Franken nämlich eigentlich bis am 31. Dezember 2019 beglichen werden müssen. Bis zum Stichtag sei aber keine Zahlung eingegangen, hiess es damals. Auch vier Monate später habe die 74-jährige Verkäuferin noch kein Geld gesehen. Mit Zinsen habe sich dann der Betrag auf acht Millionen Franken erhöht.

Für den Kauf des Chalets sollen Prinz Andrew und Sarah Ferguson eine Hypothek aufgenommen und eine private Finanzspritze von Queen Elizabeth (95) in Anspruch genommen haben, um die «langfristige Familieninvestition» stemmen zu können. Auf weitere Hilfe seiner Mutter musste Andrew dann aber verzichten. «Die Queen wird nicht eingreifen, um die Schulden des Schweizer Chalets zu begleichen», teilte ein Palast-Sprecher laut britischen Medien mit.

«Es war enorm stressig»

Der 61-Jährige beteuerte stets, den Kaufpreis vollumfänglich entrichtet zu haben, doch Rouvre hielt dagegen. Schlussfolgerung: Sie zog im Mai 2020 vor Gericht. Ihre Klage zog sie der «The Times» zufolge aber kurz darauf wieder zurück. Nun scheint sich das Problem ohnehin gelöst zu haben, spurlos ging der Verkauf an ihr aber nicht vorbei.

«Es war enorm stressig für Isabelle. Sie hat das Chalet in gutem Glauben verkauft. Sie dachte, sie wären Freunde. Aber es ging alles schief. Es war ärgerlich und stressig. Sie hätte nicht in all das hineingezogen werden dürfen. Es ist eine Erleichterung für sie, dass die Yorks jetzt bezahlt haben», verrät eine Freundin von Rouvre gegenüber der «Daily Mail».

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