Aktualisiert 16.02.2005 12:56

Prinz Charles zum letzten Mal im Jagdfieber

Kurz vor dem Inkrafttreten des Fuchsjagd- Verbots in Grossbritannien hat der britische Thronfolger Prinz Charles noch einmal seiner Jagdleidenschaft gefrönt.

Der frisch verlobte 56-Jährige ritt am Dienstag mit einer seiner liebsten Hundemeuten, der Meyshnell Hunt, durch die Wälder des Bezirks Derbyshire im Nordwesten Englands, wie der «Daily Telegraph» am Mittwoch berichtete.

Anschliessend habe er mit seinen Jagdgenossen in einem Pub einen Drink genommen und trotz des bevorstehenden Fuchsjagd-Verbots sogar gescherzt, hiess es in Zeitungsberichten. «Es wärmt einem das Herz, wenn man den Prinz so eine öffentliche Stellungnahme abgeben sieht», sagte Mit-Jäger Peter Presland der «Times».

Das Verbot der Fuchsjagd war nach jahrelangen politischen Debatten im November vom Parlament beschlossen worden und tritt am Samstag in Kraft. Ein Londoner Berufungsgericht wies am Mittwoch einen Einspruch von Jagdbefürwortern zurück.

(sda)

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