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Biografin macht Vorwürfe«Prinz Harry ist ein lebensfremder Weltverbesserer geworden»

Gemäss der Autorin seiner Biografie sei der Duke of Sussex seit seinem Wegzug aus England nur noch ein Schatten seiner selbst. Er mache alles, was seine Frau Meghan ihm sage.

von
Pascal Kobluk
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Buchautorin Angela Levin schreibt in «The Sunday Paragraph», dass Harry (36) nicht mehr der Prinz sei, den man einst kannte.

Buchautorin Angela Levin schreibt in «The Sunday Paragraph», dass Harry (36) nicht mehr der Prinz sei, den man einst kannte.

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Die Verfasserin der Biografie «Harry: Conversations with the Prince» begründet diese Aussage unter anderem damit, dass er sich an zweiter Stelle nach seiner Frau Herzogin Meghan (39) eingeordnet habe und mache, was sie für gut befinde.

Die Verfasserin der Biografie «Harry: Conversations with the Prince» begründet diese Aussage unter anderem damit, dass er sich an zweiter Stelle nach seiner Frau Herzogin Meghan (39) eingeordnet habe und mache, was sie für gut befinde.

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Ausserdem sei sein englischer Akzent verwässert worden – einige seiner neu typisch kalifornischen Aussagen wie «twenny twenny» und «I wanna» sind ein Dorn in Levins Auge.

Ausserdem sei sein englischer Akzent verwässert worden – einige seiner neu typisch kalifornischen Aussagen wie «twenny twenny» und «I wanna» sind ein Dorn in Levins Auge.

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Darum gehts

  • Die Prinz-Harry-Biografin Angela Levin findet, Harry habe sich verändert.

  • Dafür verantwortlich seien der Umzug nach Kalifornien und seine Frau Herzogin Meghan.

  • Harry tue nämlich alles, was Meghan für gut befinde.

Die Royal-Expertin Angela Levin, die 2018 die Prinz-Harry-Biografie «Harry: Conversations with the Prince» veröffentlichte, behauptet, dass dieser nur noch ein Schatten seines früheren Selbst ist. In «The Sunday Telegraph» (kostenpflichtiger Artikel) schreibt sie, dass er sein Leben als Action-Royal weggeworfen habe, um «ein lebensfremder Weltverbesserer» zu werden.

Prinz Harry (36), der sich vor royalen Pflichten gesträubt und lieber die Nähe zum Volk im britischen Nachtleben gesucht hatte, habe seit seinem Umzug nach Kalifornien im vergangenen Jahr seine sympathische und lockere Art abgelegt.

Hier sind fünf Dinge, die die Royal-Expertin dem Bruder von Prinz William (38) ankreidet:

Er spreche nun «Kalifornisch»

Die Autorin, die ihn für die Biografie während Monaten begleitet hatte, erwähnt im Artikel, dass sie eine Veränderung in seinem Akzent bemerkt hat. Typisch kalifornische Phrasen wie «twenny twenny» und «I wanna» seien ihr im neuen Podcast «Archewell» sehr aufgefallen.

(Hier unten gibts die eben veröffentlichte erste Folge zu hören.)

«Nicht mehr der Harry, den man kannte»

Im Gegensatz zu seiner Frau Herzogin Meghan (39), die in ihrer Wahlheimat Kalifornien aufblühe, sei Harry nur noch ein Schatten des Prinzen, den man einst kannte. «Von Harrys Liebe für die Verstossenen und die ganz unten in der Gesellschaft ist nicht mehr viel zu verspüren», schreibt Levin.

Im Luxus verschanzt

Besonders enttäuscht sei die Autorin darüber, dass der Prinz und seine Familie sich während der Covid-19-Krise in ihrer Villa in Kalifornien verkrochen haben. Die Autorin führt aus: «Zuvor hat Harry den Menschen auch immer in schwierigen Situationen Hoffnung und Kraft gegeben.»

Millionen-Deals während der Krise

«In einer Zeit, in der Hunderttausende vor existenziellen Problemen stehen, hat das Paar einen Millionen-Deal nach dem anderen abgeschlossen – dies könnte als sehr unsensibel angesehen werden», bemerkte die Autorin in ihrem «The Sunday Telegraph»-Artikel.

«Er hat akzeptiert, Zweiter zu sein»

Als sehr schlimm empfindet Levin, dass sich Harry an zweiter Stelle nach Meghan eingeordnet habe: «Der Duke of Sussex, der dagegen ankämpfte, als Ersatz für Prinz William angesehen zu werden, hat nun akzeptiert, Meghan unterlegen zu sein.»

Harry (und Meghan) haben sich noch nicht zu diesen Punkten geäussert – und werden es wahrscheinlich auch nicht, da sie sowas grundsätzlich nicht tun.

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125 Kommentare
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säuhäfeli

05.01.2021, 16:02

He ja, Menschen werden so umgepolt. Schaut mal die Bevölkerung hier an:-(

T,J

05.01.2021, 16:01

Das nennt man verheiratet sein. Da macht Mann besser was die Frau sagt

S A I R

05.01.2021, 15:34

Libre , davon darf auch ein geborener Prinz Gebrauch machen. Wer gib uns das Recht darüber zu urteilen? Wie wäre es weniger neidisch dahin zu schauen und etwas mehr mit dem Herzen und Menschlichkeit? Ich schäme mich für so harte Meinungen und Sprüche unter der Gürtellinie hier. Seine Hoheit und ihre Durchlaut, bitte seid Gewiss dass nicht jeder so denkt und so viel Böses Euch wünscht. Neid ist eine Plage HORROR