Prinz Harry und Leonardo DiCaprio machen sich gemeinsam gegen Ölbohrungen in Afrika stark
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Ölbohrungen in AfrikaPrinz Harry und Leonardo DiCaprio kämpfen gemeinsam für die Umwelt

Der Royal und der Hollywoodstar haben sich zusammengeschlossen, um gegen Ölbohrungen im Fluss Okavango vorzugehen. Auf Social Media bitten sie ihre Fans um Unterstützung.

von
Lara Hofer
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Prinz Harrys Kampagne, die Ölbohrungen im Flussbecken Okavango im südlichen Afrika einzustellen, wird jetzt auch von grossen Promis unterstützt. 

Prinz Harrys Kampagne, die Ölbohrungen im Flussbecken Okavango im südlichen Afrika einzustellen, wird jetzt auch von grossen Promis unterstützt.

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Leonardo DiCaprio, Forest Whitaker und Djimon Hounsou haben sich dem Projekt angeschlossen, wie die Umweltorganisation «Rewild» mitteilt. 

Leonardo DiCaprio, Forest Whitaker und Djimon Hounsou haben sich dem Projekt angeschlossen, wie die Umweltorganisation «Rewild» mitteilt.

AFP
Prinz Harry setzt sich seit Jahren aktiv für die Umwelt ein. Nachdem er im Jahr 2019 für die Flüge in seinem Privatjet kritisiert wurde, hat er eine globale Initiative gestartet: Travalyst. Damit sollen umweltfreundliche Reisen gefördert werden.

Prinz Harry setzt sich seit Jahren aktiv für die Umwelt ein. Nachdem er im Jahr 2019 für die Flüge in seinem Privatjet kritisiert wurde, hat er eine globale Initiative gestartet: Travalyst. Damit sollen umweltfreundliche Reisen gefördert werden.

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Darum gehts

  • Prinz Harry (37) kämpft aktiv gegen die Ölbohrungen im Fluss Okavango im südlichen Afrika.

  • Er warnt dabei vor der «permanenten Zerstörung» und «Ausplünderung» des Ökosystems durch die Bohrungen.

  • Jetzt unterstützen auch Stars wie die Schauspieler Leonardo DiCaprio (46), Forest Whitaker (60) und Djimon Hounsou (57) seine Kampagne.

  • So hat DiCaprio seine Fans in einem langen Instagram-Post darum gebeten, einen offenen Brief zu unterschreiben, der das Ende der Ölbohrungen fordert.

Prinz Harry (37) und Leonardo DiCaprio (46) haben sich zusammen geschlossen, um die «unmittelbare Bedrohung» mehrerer Regionen Afrikas zu bekämpfen. Auch Schauspieler Forest Whitaker (60) und Djimon Hounsou (57) sind bei dem Projekt mit dabei, wie das US-Magazin «People» berichtet.

Das Ziel: Der Herzog von Sussex und die Schauspieler fordern in Zusammenarbeit mit dem Naturschutz vor Ort ein sofortiges Ende der Öl- und Gasbohrungen im Fluss Okavango im südlichen Afrika. Das Flussbecken durchquert Angola, Botswana und Namibia und versorgt fast eine Million Menschen sowie die Wildtiere der Region mit Wasser. Doch Ende 2020 startete ein kanadisches Öl- und Gasunternehmen mit Erkundungsbohrungen, nachdem es trotz Besorgnis der lokalen Bevölkerung eine Lizenz dafür erhalten hatte. Und genau dagegen will der Herzog von Sussex vorgehen.

«Ökosystem wird ausgeplündert»

In einem veröffentlichten Bericht in der US-Zeitung «Washington Post» warnten Prinz Harry und ein namibischer Umweltaktivist vor der «permanenten Zerstörung» durch die Bohrungen: «Wir glauben, dass so das Ökosystem für potenzielle Gewinne ausgeplündert wird. Manche Dinge im Leben lässt man am besten einfach ungestört, damit sie ihren natürlichen Zweck erfüllen können», heisst es im Bericht.

Unterstützung erhält Harry nun auch von DiCaprio: Dieser teilte kürzlich ein Video auf Instagram, in dem er seine Fans auffordert, ihren Namen in einen offenen Brief einzutragen, in dem das Ende der Bohrungen in der Gegend gefordert wird. Mit einem langen Text und detaillierten Schilderungen zur Situation vor Ort möchte er seine Community über das Problem aufklären.

Harry liegt Afrika besonders am Herzen

Prinz Harry verbrachte schon als kleiner Junge viel Zeit in Afrika – und bezeichnet den Kontinenten sogar als seine «zweite Heimat». So ist der Herzog von Sussex etwa Präsident der Organisation African Parks, die sich länderübergreifend für Natur- und Tierschutz einsetzt. Er unterstützt zudem die Rhino Conservation, die sich für Nashörner einsetzt, und gründete im Jahr 2006 eine Wohltätigkeitsorganisation zur Unterstützung junger Menschen, die von HIV und Aids in Lesotho, Botswana und Malawi betroffen sind.

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