Prinz Harry will vor Gericht Polizeischutz für Besuche in Grossbritannien durchsetzen
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In GrossbritannienPrinz Harry will vor Gericht Polizeischutz für Besuche durchsetzen

Der Royal will mit seinen Kindern nach Grossbritannien reisen. Weil dies ohne Polizeischutz zu gefährlich sei, lässt er den Entscheid der britischen Regierung nun juristisch prüfen.

von
Toni Rajic
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Prinz Harry ist um die Sicherheit seiner Familie besorgt. Seine Forderung um Polizeischutz, den er selbst bezahlen will, wurde abgelehnt.

Prinz Harry ist um die Sicherheit seiner Familie besorgt. Seine Forderung um Polizeischutz, den er selbst bezahlen will, wurde abgelehnt.

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Dabei wünscht er sich, seinen Kindern Grossbritannien sicher zeigen zu können. Ohne Polizeischutz gehe die Familie bei Besuchen in der Heimat aber ein «zu grosses persönliches Risiko» ein. 

Dabei wünscht er sich, seinen Kindern Grossbritannien sicher zeigen zu können. Ohne Polizeischutz gehe die Familie bei Besuchen in der Heimat aber ein «zu grosses persönliches Risiko» ein.

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Bei einem Besuch in Grossbritannien im vergangenen Sommer wurde Harrys Auto von Paparazzi verfolgt, als er eine Wohltätigkeitsveranstaltung in London verliess. Seine Mutter Diana kam bei einer ähnlichen Situation ums Leben.

Bei einem Besuch in Grossbritannien im vergangenen Sommer wurde Harrys Auto von Paparazzi verfolgt, als er eine Wohltätigkeitsveranstaltung in London verliess. Seine Mutter Diana kam bei einer ähnlichen Situation ums Leben.

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Darum gehts

Prinz Harry will vor Gericht durchsetzen, dass er bei Besuchen in Grossbritannien Polizeischutz erhält. Wie die britische Nachrichtenagentur «PA» am Sonntag berichtete, fordert der Herzog von Sussex eine gerichtliche Überprüfung einer Entscheidung, welche von der Regierung in London gefällt wurde. Das Innenministerium hatte es demnach abgelehnt, Polizisten für Harrys Sicherheit aufzubieten – obwohl der Prinz selbst für die Kosten des Einsatzes aufkommen wollte.

«Das Vereinigte Königreich wird immer die Heimat von Prinz Harry sein», heisste es in einer Erklärung von Harrys Anwälten. Er wünsche sich demnach, dass auch seine Frau und seine Kinder in Grossbritannien sicher seien. Ohne Polizeischutz gehe die Familie bei heimischen Besuchen aber ein «zu grosses persönliches Risiko» ein. Der Queen-Enkel befürchte, dass seine privaten US-Bodyguards im Ausland nicht die ausreichenden Befugnisse und Sicherheitsinformationen hätten, um seine Familie ausreichend zu schützen.

Paparazzi-Verfolgung bei letztem Besuch

Prinz Harry und seine Frau Meghan hatten sich im April 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen und leben derzeit mit ihren beiden kleinen Kindern in den USA. Bei einem Besuch in Grossbritannien im vergangenen Sommer wurde Harrys Auto von Paparazzi verfolgt , als er eine Wohltätigkeitsveranstaltung in London verliess. Am nächsten Tag enthüllten er und sein älterer Bruder William im Garten des Kensington-Palastes eine Statue ihrer Mutter Diana, die 1997 auf der Flucht vor Paparazzi in Paris ums Leben gekommen war. Basierend darauf argumentieren seine rechtlichen Vertreter in der Einsprache: «Prinz Harry hat bei der Geburt ein Sicherheitsrisiko auf Lebenszeit geerbt.»

Zusätzlich wiesen Harrys Anwälte in ihrer Erklärung darauf hin, dass Harrys Familie in den vergangenen Jahren auch «gut dokumentierten Bedrohungen durch Neonazis und Extremisten» ausgesetzt gewesen sei. Die Bitte um Rechtsprüfung sei bereits im September 2021 gestellt worden.

Aktuelle Schutzmassnahmen seien «verhältnismässig»

Ein Sprecher der britischen Regierung wollte sich nicht zu dem expliziten Verfahren äussern. Er liess lediglich verlauten, dass Schutzmassnahmen für Prominente in Grossbritannien gut und «verhältnismässig» seien. Detaillierte Informationen zu Harry könnten demnach aber nicht bereitgestellt werden, da dies «die Sicherheit von Einzelpersonen beeinträchtigen» könne.

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(AP)

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