Prinz William kritisiert Jeff Bezos und Elon Musik
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Lieber Klimaschutz statt WeltraumflügePrinz William kritisiert Jeff Bezos und Elon Musk

Nachdem die milliardenschweren Unternehmer unter die Weltraumtouristen gegangen sind, meldet sich nun der Royal zu Wort – und kritisiert die Kurzausflüge ins All scharf.

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In einem BBC-Interview hat Prinz William (im Bild mit seiner Frau Catherine, 39) milliardenschwere Weltraumtouristen wie Jeff Bezos und Elon Musk dafür kritisiert, dass sie für Kurzaufenthalte ins Weltall fliegen, anstatt zur Lösung der Klimakrise beizutragen.

In einem BBC-Interview hat Prinz William (im Bild mit seiner Frau Catherine, 39) milliardenschwere Weltraumtouristen wie Jeff Bezos und Elon Musk dafür kritisiert, dass sie für Kurzaufenthalte ins Weltall fliegen, anstatt zur Lösung der Klimakrise beizutragen.

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Die schlauesten Köpfe der Welt sollen sich gemäss dem Herzog von Cambridge darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen, einen Ersatz dafür zu finden.

Die schlauesten Köpfe der Welt sollen sich gemäss dem Herzog von Cambridge darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen, einen Ersatz dafür zu finden.

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Der 39-Jährige hätte selbst «absolut kein Interesse» an einem Flug in den Weltraum. Im Gegensatz zum Schauspieler William Shatner.

Der 39-Jährige hätte selbst «absolut kein Interesse» an einem Flug in den Weltraum. Im Gegensatz zum Schauspieler William Shatner.

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Darum gehts

  • Prinz William (39) war in einem Interview bei BBC zu Gast.

  • Darin teilte er gegen die Unternehmer Jeff Bezos und Elon Musk aus, die in jüngster Vergangenheit mit ihrem Kurzausflug in den Weltraum für Aufmerksamkeit sorgten.

  • Sein Appell: «Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren.»

Prinz William hat «absolut kein Interesse» an einem Ausflug in den Weltraum. Das sagte der 39-Jährige am Donnerstag in einem Interview mit der BBC. Es gebe «fundamentale Fragen» hinsichtlich des CO2-Ausstosses von Flügen in den Weltraum, fuhr der Royal fort. Wichtiger, als nach bewohnbaren Planeten im Weltall zu suchen, sei die Suche nach Lösungen für den Klimawandel, so der Herzog von Cambridge weiter.

Am Mittwoch hatte der inzwischen 90 Jahre alte kanadische Schauspieler William Shatner («Captain Kirk») – als bislang ältester Mensch – einen Ausflug ins All an Bord einer Raumfahrtkapsel von Amazon-Chef Jeff Bezos Raumfahrtfirma Blue Origin unternommen. Im Juli waren der 57-jährige Unternehmer selbst sowie der britische Milliardär Richard Branson (71) mit ihren privaten Weltraumunternehmen Blue Origin und Virgin Galactic ins All geflogen. Das US-Unternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk (50) hat im Auftrag der US-Weltraumbehörde NASA bereits zehn Astronauten und Astronautinnen zur Weltraumstation ISS gebracht und im September erstmals erfolgreich 4 Zivilisten in den Weltraum befördert.

«Die schlauesten Köpfe der Welt sollten sich darauf konzentrieren, diesen Planeten zu reparieren, statt zu versuchen, den nächsten Ort zu finden, an den man gehen kann, um dort zu leben», wettert Prinz William im BBC-Gespräch gegen die Weltall-Milliardäre.

William lobt seinen Vater

Der Royal, der gemeinsam mit dem legendären Dokumentarfilmer David Attenborough (95) den Earthshot Prize, einen Award für die besten Ideen zum Klima- und Umweltschutz, ins Leben gerufen hat, wird neben anderen Royals auch bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow COP26 im November erwartet. Auch Queen Elizabeth (95), Herzogin Kate (39) und Williams Vater Prinz Charles und dessen Frau Herzogin Camilla (74) haben sich angekündigt.

Der 72-jährige Thronfolger war für sein Eintreten für Umwelt und Klima immer wieder belächelt worden. William, die Nummer zwei der britischen Thronfolge, lobte ihn nun als Pionier der Umweltbewegung. Sein Vater habe «sehr früh viel über den Klimawandel gesprochen, bevor sonst jemand glaubte, dass es ein Thema ist», so der Herzog.

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(DPA/kao)

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