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Teletubby auf Ecstasy«Prinz Willy M ist nur eine Kunstfigur»

Meint er das wirklich ernst? Das dürfte sich mancher beim Auftritt von Prinz Willy M in der 3+-Auswanderershow «Adieu Heimat» gefragt haben. Die Antwort: Jein.

von
Niklaus Riegg
«Adieu Heimat»: Nicolas Kull in seiner Rolle als Prinz Willy M.

«Adieu Heimat»: Nicolas Kull in seiner Rolle als Prinz Willy M.

Der heimliche Star der 3+-Doku-Soap «Adieu Heimat» ist ohne Zweifel der St. Galler Nicolas Kull. Als trashiger Popsänger Prinz Willy M versucht er den Ballermann aufzumischen. Dabei gewandet er sich in seltsame Klamotten und promotet den billigen Song «Poolparty». Da muss die Frage gestattet sein, ob das Ganze ernst gemeint sei: «Für mich ist Willy M eine Kunstfigur», so Kull zu 20 Minuten, es sei vergleichbar mit Sacha Baron Cohen, der Borat spiele. «Mit dem Prinz habe ich nicht viel zu tun – ausser, dass ich in der Verkleidung stecke», so der 29-Jährige. «Ich schlüpfe in eine Rolle und benehme mich wie ein Teletubby auf Ecstasy.»

Laut eigener Aussage wollte Kull schauen, wie weit er mit der Kunstfigur komme. Ob es auf Mallorca klappt, zeigt sich in den nächsten Folgen von «Adieu Heimat». So oder so: «Falls es genug Nachfrage nach Prinz Willy M gibt, dann mache ich damit weiter», so der Entertainer.

«Adieu Heimat»: immer am Donnerstag um 22 Uhr auf 3+.

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