Aktualisiert 26.05.2019 13:20

«Widerlich»

Prinzessin Dianas Tod wird Attraktion im Freizeitpark

Ein amerikanischer Vergnügungspark gestaltet den Autounfall, in dem Prinzessin Diana 1997 ums Leben kann, als Attraktion für Besucher. Die Empörung ist gross.

von
afa
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Seit Freitag gibt es in einem amerikanischen Freizeitpark ein makaberes Spektakel zu sehen: Wie der britische «Mirror» berichtet, steht dort eine Attraktion, die Prinzessin Dianas tödlichen Unfall in einem 3D-Modell nachstellt. Twitter-User haben dazu eine klare Meinung.

Seit Freitag gibt es in einem amerikanischen Freizeitpark ein makaberes Spektakel zu sehen: Wie der britische «Mirror» berichtet, steht dort eine Attraktion, die Prinzessin Dianas tödlichen Unfall in einem 3D-Modell nachstellt. Twitter-User haben dazu eine klare Meinung.

Keystone/AP/Tim Graham
Die Attraktion erhält viel Kritik. Diese Userin kann es nicht fassen: «Eine unglaublich schreckliche Person hat aus Prinzessin Dianas tödlichem Unfall eine Freizeitpark-Attraktion gemacht.»

Die Attraktion erhält viel Kritik. Diese Userin kann es nicht fassen: «Eine unglaublich schreckliche Person hat aus Prinzessin Dianas tödlichem Unfall eine Freizeitpark-Attraktion gemacht.»

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Diesem Tweet stimmen viele zu: «Das ist ekelhaft. Was stimmt mit diesen Leuten nicht?»

Diesem Tweet stimmen viele zu: «Das ist ekelhaft. Was stimmt mit diesen Leuten nicht?»

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Im US-Bundesstaat Tennessee wurde am Freitag der Vergnügungspark des Klatschmagazins «National Enquirer» eröffnet. Dort gibt es für die Besucher ein makaberes Spektakel: Wie der britische «Mirror» berichtet, zählt zu den Attraktionen ein 3-D-Modell, das Prinzessin Dianas tödlichen Unfall nachstellt.

Laut Robin Turner, der die Attraktion gestaltet hat, soll man dabei dem Weg durch Paris folgen, auf dem Diana mit ihrem Freund Dodi al-Fayed das Ritz-Hotel am 31. August 1997 verlassen hatte: «Man sieht, wie die Paparazzi sie jagen und den Blitz, von dem wir glauben, dass er den Fahrer geblendet hat – und wie es passiert ist», so Turner gegenüber «Daily Beast».

Blut gibts keins zu sehen

Klingt makaber. Turner meint jedoch: «Es ist nicht geschmacklos. Es zeigt nur den Verlauf dessen, was passiert ist.» Gegenüber «Daily Beast» sagte er: «Da ist kein Blut. Man sieht den Autounfall durch eine Computer-Animation.»

Dafür gibt es Verschwörungstheorien: «Die Besucher sollen ihre Meinung dazu abgeben, was die Todesursache war und wer wohl dahintersteckte», so Turner. Dabei würden ihnen Fragen wie «Denkst du, die Royals waren beteiligt?» und «Denkst du, Diana war schwanger?» gestellt werden.

Dianas Tod ist nur ein kleiner Teil der Ausstellung

Rick Laney, Sprecher des Freizeitparks, sagt gegenüber dem «Mirror», die Diana-Attraktion sei nur ein kleiner Teil der «Royal Closet»-Ausstellung: «Dort kann man in die Schränke der Royals gucken und ihre Stammbäume ansehen.»

Er bestätigt, dass die Besucher zu den Verschwörungstheorien um Dianas Tod befragt werden – bei anderen Attraktionen (wie etwa zur Mondlandung oder zu Michael Jacksons Tod) finde aber auch eine Umfrage statt.

Wie viele Park-Gäste die fragwürdige Attraktion am ersten Wochenende besucht haben, ist nicht bekannt.

Wie Twitter-User auf die Attraktion um Prinzessin Dianas Tod reagieren, erfährst du oben in der Bildstrecke.

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