Fall «Maddie»: Privatdetektive nehmen Pädophilen-Spur auf

Aktualisiert

Fall «Maddie»Privatdetektive nehmen Pädophilen-Spur auf

Im Fall des vor zwei Jahren verschwundenen britischen Mädchens Madeleine gehen von den Eltern engagierte Privatdetektive inzwischen Hinweisen gegen einen verurteilten Pädophilen nach.

Der Brite Raymond H. soll einem Zeitungsbericht zufolge nur rund eine Stunde von dem portugiesischen Urlaubsort entfernt gelebt haben, wo «Maddie» verschwand. Der Sprecher der Familie McCann, Clarence Mitchell, bestätigte am Freitag, dass der Spur nachgegangen werde. Er sei eine von mehreren Personen, zu denen Nachforschungen angestellt würden.

Der «Daily Mirror» berichtete unter Berufung auf ein Paar, das mit dem Briten gesprochen haben will, dass dieser jede Verwicklung in das Verschwinden des damals dreijährigen Mädchens zurückweist. Der Zeitung zufolge liegt der 64-jährige ehemalige Soldat, der wegen mehrerer Sexualdelikte verurteilt worden war, mit Krebs in einem nicht namentlich genannten deutschen Krankenhaus. Das Blatt zeigte auch ein Foto des Mannes, wie er an ein Sauerstoffgerät angeschlossen in einem Krankenhausbett liegt.

Die kleine Britin wird seit dem 3. Mai 2007 vermisst. Sie verschwand wenige Tage vor ihrem vierten Geburtstag während eines Urlaubs an der Algarve. Die Eltern hatten sie schlafend in einem Appartement zurückgelassen, während sie rund 50 Meter entfernt in der Ferienanlage zu Abend assen. (dapd)

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