Pro Prosecco.

Aktualisiert

Pro Prosecco.

Wie versprochen, hier noch etwas über Prosecco als Essensbegleiter.

Durch seine frische Fruchtigkeit und den feinen Säuregrad, ist Prosecco vielseitig einsetzbar. Als Aperitif vor dem Abendessen. Zur Vorspeise, wie beispielsweise Crostini mit warmem Ziegenkäse und Pilzen. Wie in den letzten Zeilen beschrieben, als Erfrischung bei deftigeren Speisen oder zum Dessert (ich mag Prosecco und Pudding sehr gerne. Aber auch zum Früchtekuchen oder zum Sorbet mundet er vorzüglich).

Prosecco harmoniert wunderbar mit allen Arten von internationalen Gerichten, besonders gut passt er zu würzigen, scharfen Speisen; Mexikanisch, Chinesisch, Thai oder Indisch ... dem Gaumen wird eine prickelnde Erfrischung geboten.

Seit dem 1. Januar 2010 heissen die Trauben für diese Tropfen Glera. Nicht Prosecco. Es mag vielleicht etwas bizarr erscheinen, eine Traubensorte umzutaufen ... macht aber durchaus Sinn und es war ein kluger Schachzug der italienischen Behörden um ihre historischen und geschäftlichen Interessen zu schützen. Prosecco boomt und es gab viele Nachahmer aus anderen Regionen, die den hochwertigen, aber nicht qualitätsgeschützten Schaumwein kelterten. Jedoch wurden dort preiswertere Trauben verwendet und die Unterscheidung zwischen Prosecco und Plagiat wurde - wenn auch nicht geschmacklich - schwierig. Prosecco büsste an gutem Ruf ein, ähnlich wie der Champagner, welcher vor seinem Schutz ebenfalls seinen Namen für dubiose Kellereien hergeben musste.

Fazit: jetzt ist der Prosecco genau wie Champagner geschützt. Es gibt ein fest definiertes Anbaugebiet und nur dort darf Prosecco auch Prosecco genannt werden.

Deine Meinung