Drama um TV-Moderator: Pro7-Star auf Intensivstation
Aktualisiert

Drama um TV-ModeratorPro7-Star auf Intensivstation

Plötzlich war «taff»-Moderator Stefan Gödde sprichwörtlich von der Bildfläche verschwunden. Sein Sender sagte, er sei krank. Doch das war nur die Hälfte der Wahrheit.

Erst jetzt, nach zweiwöchiger Bildschirm-Abstinenz, kommt ans Tageslicht, wie dramatisch es um den Zuschauerliebling stand: er musste notfallmässig auf die Intensivstation.

Gegenüber der Onlineausgabe von «Bild» beschreibt Gödde, wie es dazu kam: «Es war Samstagabend gegen sieben Uhr. Ich konnte plötzlich nicht mehr richtig sehen, hatte Sprachstörungen. Ausserdem war meine rechte Körperhälfte gelähmt», so der «taff»-Moderator.

Ein bei dem Vorfall anwesender Freund reagierte sofort, rief den Krankenwagen, der Gödde sofort in die Klinik fuhr. Dort die haarsträubende Diagnose: Gödde hatte einen Riss in der innersten Halsschlagader. Das hatte zur Folge, dass ein Blutgerinnsel schwere Durchblutungsstörungen im Gehirn verursachte.

Gödde wurde mit blutverdünnenden Medikamenten behandelt, um das Blutgerinnsel aufzulösen und musste vier Tage zur Beobachtung auf der Intensivstation bleiben, wie es weiter heisst.

Glücklicherweise war Gödde so schnell in Behandlung gekommen, dass ein Schlaganfall, der Hirnschäden und Behinderungen zur Folge gehabt hätte, verhindert werden konnte.

Medizinisch tappen die Ärzte im Dunkeln, warum es Gödde erwischt hat. Denn als Hauptursachen für einen Riss in der Halsschlagader - «Carotisdissektion» gelten üblicherweise Rauchen oder ein Schlag gegen die Halsschlagader. Beides ist bei Gödde nicht der Fall.

Glück gehabt. Gödde erholt sich bis Ende August in seinen eigenen vier Wänden. Ab 25. August will er laut eigenen Aussagen wieder vor die Kamera treten.

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