St. Gallen : Problem-Büsi Kito hat ein neues Zuhause
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St. Gallen Problem-Büsi Kito hat ein neues Zuhause

Bereits nach wenigen Tagen konnte für Kater Kito ein neues Zuhause vermittelt werden. Der Bengalkater zieht
ins Appenzell, wo die neuen Besitzer ein ideales Plätzchen für ihn haben. Besitzerin E.V. ist erleichtert.

von
Leo Butie

Im Video siehst du das neue Zuhause von Kito.

Privat

Darum gehts

  • Bengalkater Kito sorgte für Unruhe in seinem St. Galler Quartier.
  • Die Besitzerin hatte ein Ultimatum erhalten.
  • Mithilfe von 20 Minuten konnte Kito nun ein neues Plätzchen finden.
  • Das neue Zuhause sei ideal für den Kater.
  • Besitzerin E.V. ist erleichtert, dass die Sache nun ein Ende hat.

Der junge Bengalkater Kito hat in seinem Quartier in der Stadt St. Gallen für Aufruhr gesorgt. Er hatte sich nämlich regelmässig mit anderen Katzen in der Nachbarschaft gezankt und sei auch in fremde Wohnungen gelaufen. «Er ist ein Lieber, aber trotzdem ein wilder Siech, der nicht in die Nachbarschaft passt», äusserte sich der Hauswart. Es ging sogar so weit, dass Unterschriften gegen den jungen Kater gesammelt wurden. Nach einer Aussprache mit der Verwaltung gab man der Besitzerin E.V. einen Monat Zeit, um eine Lösung zu finden.

Kito geht nach Teufen

V. versuchte die Lage zu verbessern – vergeblich. Nach Verstreichen der Frist stellte die Verwaltung ein Ultimatum. Der Bengale musste innerhalb von zehn Tagen ein neues Zuhause finden.

Über 40 Leser haben sich auf den Aufruf gemeldet und Kito ein Plätzchen angeboten. Bei einem Pärchen in Teufen AR ist die Besitzerin nun fündig geworden. «Das Paar wohnt in einem abgelegenen Bauernhaus am Waldrand, ohne Katzen oder Nachbarn in der Nähe», so V. am Sonntag gegenüber 20 Minuten. Mit den neuen Besitzern verstand sie sich auf Anhieb. «Ich habe ein gutes Gefühl», sagt V. «Ich kann Kito besuchen kommen und würde auch die Ferienvertretung machen.»

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Der junge Bengalkater sorgte in seinem Quartier für Aufregung. 

Der junge Bengalkater sorgte in seinem Quartier für Aufregung.

Foto: Privat
So zoffte er sich mit anderen Katzen in der Nachbarschaft und lief auch in fremde Wohnungen.

So zoffte er sich mit anderen Katzen in der Nachbarschaft und lief auch in fremde Wohnungen.

Foto: Privat
Die Verwaltung gab der Besitzerin E.V. einen Monat Zeit, um eine Lösung für Kito zu finden.

Die Verwaltung gab der Besitzerin E.V. einen Monat Zeit, um eine Lösung für Kito zu finden.

Foto: Privat

Die neuen Besitzer sind gespannt auf den Kater. «Klar, wir freuen uns sehr», sagt Guido Schrader, der zusammen mit seiner Frau den Kater adoptiert. «Wir haben davon gelesen und uns nachher gemeldet, dass wir Kito aufnehmen würden.» Man habe Erfahrung mit Katzen und biete ihm ein gutes Zuhause.

Die Trennung fällt ihr schwer

Sich von Kito zu trennen, fällt V. schwer. «Am Samstag habe ich realisiert, dass es definitiv ist. Das hat mich sehr getroffen.» Er werde ihr bestimmt fehlen. Doch schlussendlich sei es die richtige Entscheidung zum Wohle von Kito.

Am Dienstag wird es ein erstes Kennenlernen zwischen den neuen Besitzern und Kito geben, und Ende Woche kommt der Bengalkater definitiv in sein neues Zuhause. «Damit ist dieses Theater fertig», resümiert V.

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