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LuzernProblemschüler immer jünger

Schon die Kleinsten sorgen für Ärger: Besonders das Luzerner Primarschulhaus St. Karli hat mit verhaltensauffälligen Kindern zu kämpfen.

von
mer

«Es gibt Sieben-, Achtjährige, die regelmässig ausrasten», sagt Schulleiterin Marianne Zaccaria gegenüber der «Zen­tralschweiz am Sonntag». Vor einigen Wochen musste gar ein Zweitklässler der Schule verwiesen werden. Selbst in Kindergärten kommt es zu brenzligen Situationen. Laut Zaccaria hätten sich gar Kindergärtner im Schulhaus auf den Fenstersims gestellt und gedroht ­hinunterzuspringen, «nur um die Lehrperson zu provozieren.» Die Gründe, weshalb Kinder verhaltensauffällig werden, sieht Zaccaria zu Hause: «Die meisten Problemschüler stammen aus zerrütteten Verhältnissen.» Es gebe auch Eltern, die sich einfach nicht um die Erziehung ihrer Kinder kümmern würden, so Zaccaria.

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