Verirrte «Schäfchen»: Profitiert Uriella vom Fukushima-Effekt?
Aktualisiert

Verirrte «Schäfchen»Profitiert Uriella vom Fukushima-Effekt?

Hat die Sekte Fiat Lux plötzlich wieder Zulauf? Eine Anwohnerin im Schwarzwald-Kaff Ibach will beobachtet haben, dass seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima plötzlich wieder mehr Autos vor dem Ordenszentrum parkieren, wie der «Südkurier» berichtet.

von
fis

«Das würde mich schon überraschen», erklärt Religionsexperte Georg Otto Schmid gegenüber 20 Minuten. «Wie ich Uriellas Ehemann Icordo kenne, hätte er mit dieser Nachricht nicht zurückgehalten.» Es könne aber gut sein, dass sich damals ein paar Verunsicherte an Uriellas Weltuntergangs-szenarien erinnert und bei der Sekte um Rat gesucht hätten. «Aber der Fukushima-Effekt ist unterdessen auch bei weltanschaulichen Dingen passé.» Uriella, die sich auch das «Sprachrohr Gottes» oder die «Sühnebraut Christi» nennt, ist gemäss dem «Südkurier» übrigens immer noch im Einwohneramt Ibach registriert. Die offenbar schwerkranke 82-Jährige soll alleine auf einem Hof leben.

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