«sensor»: Projekt gegen Gewalt und Suchtmittel lanciert
Aktualisiert

«sensor»Projekt gegen Gewalt und Suchtmittel lanciert

Gewalt, Vandalismus und Übergriffe im Zusammenhang mit Suchtmitteln will ein neues Projekt Namens «sensor» im Kanton Luzern bekämpfen. Die Fachstelle für Suchtprävention will damit gefährdete Personen frühzeitig auffangen, um Krisen zu verhindern.

Das Projekt «sensor - erkennen und handeln» zeige auf, wo Prävention und Frühintervention nötig ist, heisst es in einer Medienmitteilung der Fachstelle für Suchtprävention von Mittwoch. Die richtige Person könne zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort intervenieren.

«sensor» ist Teil des nationalen Programmes «Gemeindeorientierte Frühintervention» des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Je vier Gemeinden in vier Kantonen erhalten die dabei die Gelegenheit, ein Management der Frühintervention und Prävention einzuführen.

Im Kanton Luzern ist die Fachstelle für Suchtprävention zuständig für die Umsetzung des Programms. Im laufenden Jahr nehmen die Gemeinden Luzern/Littau, Horw, Hitzkirch sowie das Michelsamt (Beromünster, Neudorf, Rickenbach) am Projekt teil. Ab 2010 steht das Angebot weiteren Gemeinden offen. (sda)

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