Projekt gegen US-Killer-Krebse
Aktualisiert

Projekt gegen US-Killer-Krebse

Das Baselbieter Amt für Fischereiwesen macht mobil gegen amerikanische Signalkrebse.

In den letzten Jahren wanderten die bis zu 25 Zentimeter grossen Tiere via Rhein in die Birs ein und gefährden seither den Bestand der einheimischen Krebse. Allein im letzten Jahr wurden 400 Exemplare in der Birs festgestellt. «Die Signalkrebse sind äusserst aggressiv und fressen auch junge einheimische Krebse», erklärt Fischereiaufseher Daniel Zopfi. Zudem übertragen sie die Krebspest, eine Pilzkrankheit, gegen die sie selbst immun sind.

In den nächsten zwei Wochen werden nun zwischen Birsfelden und Duggingen 100 Reusen in der Birs eingesetzt, um die grösseren Tiere abzufischen. «Eliminieren können wir den Bestand nicht, aber dezimieren», so Zopfi. Die Signalkrebse wurden einst aus kulinarischen Gründen in die Schweiz eingeführt.

(skn)

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