10.08.2017 17:40

Riskantes FotoshootingPromi-Hotelier Art Furrer vom Matterhorn gerettet

Wieder endet ein Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten» mit dem Aufmarsch von Rettungskräften. Hotelier und Bergführer Art Furrer musste von der Air Zermatt abgeholt werden.

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Hotelier Art Furrer (80) musste Anfang August von der Air Zermatt vom Matterhorn geflogen werden. Dort war er für ein Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten».

Hotelier Art Furrer (80) musste Anfang August von der Air Zermatt vom Matterhorn geflogen werden. Dort war er für ein Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten».

Keystone/Dominic Steinmann
Furrer sei schon ziemlich entkräftet gewesen und es habe schlechtes Wetter geherrscht, begründet der Bergführer den Einsatz gegenüber dem «Walliser Boten».

Furrer sei schon ziemlich entkräftet gewesen und es habe schlechtes Wetter geherrscht, begründet der Bergführer den Einsatz gegenüber dem «Walliser Boten».

Keystone/Dominic Steinmann

Ende Juni stürzte Schwingerkönig Matthias Glarner bei einem Fotoshooting für die «Schweizer Illustrierte» in Hasliberg von einer Gondel zwölf Meter in die Tiefe. Dabei erlitt er schwere Verletzungen und musste mehrere Stunden lang operiert werden. Er muss längere Zeit pausieren. Nun hat ein Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten» bereits wieder einen Einsatz von Rettungskräften zur Folge.

Wie der «Walliser Bote» schreibt, musste die Air Zermatt am letzten Freitag den bekannten Hotelier, Bergführer und Skilehrer Art Furrer vom Matterhorn ins Tal fliegen. Zusammen mit einem Fotografen der Zeitschrift und einem weiteren Bergführer war der 80-Jährige im Rahmen eines Exklusiv-Bilderberichts aufs Matterhorn gestiegen.

Notruf missbraucht?

Gegenüber der Zeitung bestätigt Furrer den Sachverhalt. Auf dem Gipfel hätten Nebel und schlechte Sicht geherrscht. Der Bergführer habe deshalb aus Sicherheitsgründen auf den Abstieg verzichtet und den Helikopter angefordert, zumal Furrer entkräftet gewesen sei.

In Zermatt wurde daraufhin Kritik laut, der Notruf sei von Furrer für den Medienauftritt missbraucht worden. Fachkundige Personen widersprechen aber dieser Darstellung, so das Blatt. Die Entscheidung sei richtig gewesen.

Einen Journalisten des «Walliser Boten» verleitete der Vorfall zu einer Warnung an die «C-Promis dieses Landes»:

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