Stars wie du und ich: Promis im «Kreis der Schande»
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Stars wie du und ichPromis im «Kreis der Schande»

Ob Haare unterm Arm, Pickel oder Cellulite: Promi-Pleiten sind für Paparazzi wie Ostern und Weihnachten zugleich. Um die peinlichen Makel dann auch noch hervorzuheben, markiert ihn die Bildagentur mit dem «Circle of Shame», dem Kreis der Schande.

Stars und Glamour - das zieht. Stars mal so richtig unglamourös - das zieht noch besser. Damit verdienen sich zigtausende Paparazzi in London und Los Angeles ihren Lebensunterhalt. Schnappschüsse, die Celebs am liebsten verstecken würden, werden für gutes Geld verkauft und füllen die Illustrierten. Je perfekter die Photoshop-Künstler ihre Models auf Titelbild-Format hochtunen, desto stärker wird die Lust des Publikums, die Unvollkommenheit ihrer Helden hochaufgelöst präsentiert zu bekommen.

Pickel, Fettfalten, Koksreste in der Nase – seit dem Durchbruch der Digitalfotografie ist alles hochauflösend sichtbar. Und damit keine Peinlichkeit dem Betrachter entgeht, ist auf der Boulevard-Redaktion der Bildredaktor zur Stelle, der die Schandflecken mittels roten Kreisen hervorhebt. Und so schenkte die Medienwelt der englischen Sprache einen neuen Begriff: «Circle of Shame», der Kreis der Schande.

sim/obi

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