Falschgeld: Prostituierte mit kopierten Scheinen bezahlt
Aktualisiert

FalschgeldProstituierte mit kopierten Scheinen bezahlt

In Schaffhausen ist ein betrügerischer Freier aufgeflogen. Er bezahlte eine Prostituierte mit kopierten Hunderternoten. Nach dem Gratis-Sex folgt nun der Gang vor die Staatsanwaltschaft.

Um an kostenlosen Sex zu kommen, hat ein Schaffhauser Freier eine Banknote sechs Mal kopiert und mit dem Falschgeld eine Prostituierte bezahlt.

Um an kostenlosen Sex zu kommen, hat ein Schaffhauser Freier eine Banknote sechs Mal kopiert und mit dem Falschgeld eine Prostituierte bezahlt.

Die Masche eines Schaffhauser Freiers bewährte sich nicht: Nur kurz nachdem er in der Nacht auf Mittwoch eine Prostituierte mit sechs gefälschten Hunderternoten bezahlt hatte, klopfte die Polizei bei ihm an.

Eine 23-jährige Rumänin hatte sich am Morgen bei der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Schaffhauser Polizei gemeldet und erklärt, dass sie soeben von einem Kunden für sexuelle Dienstleistungen sechs gefälschte Hundertfranken-Noten erhalten habe.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen wurde in der Folge umgehend eine Hausdurchsuchung am Wohnort des mutmasslichen Täters durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass der betrügerische Freier die Geldscheine einfach kopiert hatte. Die Original-Hunderternote wurde bei ihm in der Wohnung sichergestellt.

Der Mann ist mit seiner Masche vermutlich schon beim ersten Versuch gescheitert. Ersten Ermittlungen zufolge seien die Falsifikate noch nicht im Umlauf gewesen, schreibt die Kantonspolizei Schaffhausen. Der 40-jährige Schweizer wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

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