Volleyball: Protest von Lugano abgewiesen
Aktualisiert

VolleyballProtest von Lugano abgewiesen

Die Meisterschaftskommission von Swiss Volley hat den Protest des PV Lugano gegen die Wertung des dritten Playoff-Finalspiels gegen Chênois abgelehnt. Es bleibt damit beim 3:1-Sieg von Chênois und der 2:1-Führung der Genfer in der Best-of-5-Serie.

Lugano kann gegen diesen Entscheid Rekurs einlegen. Da bis zum Ende der Finalserie kein rechtsgültiger Entscheid vorliegt, wird das fünfte Finalspiel am Samstag in Lugano präventiv ausgetragen - unabhängig vom Ausgang der vierten Partie von heute Abend in Genf. Der Schweizer Meistertitel wird formell erst nach Vorliegen des rechtsgültigen Urteils vergeben.

Grund für den Rekurs von Lugano war eine angebliche Verletzung des Gentlemen's Agreement, wonach in jedem NLA-Spiel permanent mindestens ein Schweizer Feldspieler auf dem Feld stehen muss. Chênois hatte am Samstag irrtümlich einen Ausländer für den zu diesem Zeitpunkt einzigen Schweizer eingewechselt. Die Genfer bemerkten den Fehler zwar umgehend und wollten einen Rückwechsel vornehmen; der Schiedsrichter hatte das Spiel aber bereits freigegeben.

(si)

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