Aktualisiert 20.07.2005 15:37

Proteste bei Versteigerung von Hitler-Skizzen

Die Versteigerung von Skizzen und Postkarten Adolf Hitlers durch ein Auktionshaus hat in Kanada für landesweite Empörung gesorgt.

Die Organisatoren schlossen daraufhin die Öffentlichkeit von der Auktion aus.

Sie kündigten an, die vier architektonischen Zeichnungen und zwei Postkarten Hitlers an seinen Architekten Albert Speer unter den Hammer zu bringen. Den Namen des Verkäufers wollte der Leiter des Hauses, Iegor de St. Hippolyte, am Dienstagabend nicht nennen.

Auch werde er nicht den Preis nennen, den die Objekte erzielen würden. Jüdische Organisationen hatten versucht, die Auktion zu verhindern.

Niemand werde durch den Versuch getäuscht werden, einen «vornehmen Rahmen» zu benutzen, um einen «Schlächter als 'Künstler' zu verkaufen», erklärte die Organisation B'nai Brith Canada. Der kanadische Jüdische Kongress forderte die Schenkung der Objekte an das Holocaust-Museum in Montréal.

(sda)

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.